Irgendwo im Norden liegt die schroffe und
unwirtliche Felseninsel Berk. Die dort lebenden
Wikinger machen das was Wikinger so machen, sie fahren mit ihren Drachenboten
herum, züchten Schafe und verteidigen ihre Heimat vor dem lokalen Ungeziefer -wilden Drachen
beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen.
Auch der schmächtige
Teenager Hicks, Beiname „der Hüne“, ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd –
nur scheint er im Umgang mit Waffen bereits wegen fehlender Stärke zwei linke
Hände zu haben, obwohl er voller Erfindungsgeist ist. Dummerweise scheinen
seine Tüfteleien irgendwie immer nach hinten loszugehen.
Da sein Vater niemand
Geringeres ist als Haudrauf „der Stoische“, Oberhaupt des Wikingerstammes und
ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue
Kampfkunst der Wikinger erlernen.
Als Hicks bei
allnächtlichen Drachenangriff eine seiner Erfindungen - ein Katapult –
ausprobiert gelingt es ihm einen „Nachtschatten“, eine der gefährlichsten
Drachenarten, abzuschießen. Der Drache macht eine Bruchlandung im Wald der
Insel. Nachdem keiner der anderen Wikinger den Abschuss gesehen hat, glaubt ihm
keiner. Er
wird wieder einmal zum Gespött des ganzen Dorfes. So kann er Astrid, seinen
heimlichen Schwarm, jedenfalls nicht beeindrucken, denn sie ist im Gegensatz zu
ihm eine waschechte Wikingerin.
In der Drachenschule zeigt Astrid immer wieder,
dass sie die Beste ist, während Hicks eher durch Tollpatschigkeit und
Ängstlichkeit auffällt. Allerdings ist der Unterricht von Grobian, dem Schmied,
auch zum Fürchten. Die Schüler, darunter der freche Rotzbakke, die
streitlustigen Zwillingen Raffnuss und Taffnuss und der dicke Fischbein, müssen
täglich gegen einen anderen Drachen kämpfen, um so die Eigenheiten der
verschiedenen Gattungen kennenzulernen. Jeder spuckt ein anderes Feuer und hat
eine andere Geheimwaffe. Der geübte Lehrer Grobian gibt den Kids von der
Tribüne der Arena aus wichtige Tipps. „Learning by Doing“ auf Wikingerart -
nicht ganz ungefährlich!
Hicks macht sich auf die Suche nach dem
Drachen und findet diesen verletzt und flugunfähig. Hicks bringt es nicht übers
Herz den Drachen zu töten, sondern füttert den Drachen. Es stellt sich vielmehr
heraus, dass der Drache genauso viel Angst vor Hicks hat wie umgekehrt. Das
Weltbild des Wikingerjungen bekommt erste Risse. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den
Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat, sind die Drachen
vielleicht gar nicht böse? Täglich besucht er nun den verletzten und
flugunfähigen Drachen und ganz langsam freunden sich die beiden an. Doch das
darf natürlich niemand erfahren! Also geht Hicks brav weiter in die
Drachenschule und markiert den enthusiastischen Drachenkämpfer, während er
heimlich ein Lenksystem bastelt, mit dem Ohnezahn, wie er den Nachtschatten
mittlerweile nennt, wieder fliegen kann. Als Haudrauf und seine Wikinger einmal
mehr in See stechen, um den Unterschlupf aller Drachen zu finden, steigt sein
Sohn mit Ohnezahn hoch in die Lüfte …
Die Freundschaft zu Ohnezahn hat für Hicks aber
noch einen anderen Vorteil. Weil er durch ihn erkennt, wie man mit Drachen
umgehen muss, gelingt es dem Wikingerjungen, die furchterregenden Biester in
der Schule mit einfachen Tricks kampfunfähig zu machen, aber ohne sie dabei zu
verletzen. Hicks, der Drachenflüsterer. Astrid und die anderen sind schwer
beeindruckt, und als die Wikinger erfolglos von ihrer Suche zurückkehren, traut
Haudrauf seinen Augen nicht: Hicks wird im ganzen Dorf als mutigster
Drachenkämpfer gefeiert. Der Häuptling ist mächtig stolz auf seinen Sohn, dem
jetzt nur noch eine einzige Prüfung fehlt, um ein echter Wikinger zu werden: Er
muss einen Drachen töten!
Doch gerade das kann und möchte Hicks auf gar
keinen Fall. Er beschließt, mit Ohnezahn zu verschwinden. Astrid, der sein
Verhalten komisch vorkommt, folgt ihm daraufhin zu seinem Versteck und ist
fassungslos, als sie sein Geheimnis entdeckt! Doch Hicks braucht nicht lange,
um seine Flamme von Ohnezahns Gutmütigkeit zu überzeugen. Bei einem
gemeinsamen, atemberaubenden Drachenflug kommen sich die beiden Teenager nicht
nur näher, sie stoßen auch durch Zufall auf das Nest der Drachen und entdecken
den wahren Grund ihrer Raubzüge: Die Kreaturen werden selbst von einem
gigantischen Urdrachen terrorisiert, dem sie Futter bringen müssen …
Am Tag der Abschlussprüfung wartet das ganze
Dorf gespannt, dass Hicks den gefährlichsten aller Drachen, einen „Riesenhaften
Alptraum“ erlegt. Stattdessen hält der mittlerweile überzeugte Drachenfreund
eine flammende Rede gegen den Drachenkampf. Haudrauf ist außer sich vor Wut und
Enttäuschung, erst recht, als sich herausstellt, das Hicks einen Nachtschatten
zum Freund hat und weiß, wo sich das Drachennest befindet. Ohnezahn wird von
den Wikingern gefangen genommen und diese laufen Richtung Drachennest aus!
Jetzt liegt es an Hicks, nicht nur seinen Freund zu befreien, sondern auch die
Wikinger vor dem gewaltigen Urdrachen zu retten …
Die actionreiche Verfilmung der
Bücher von Cressida Cowell der Macher von SHREK, MADAGASCAR und KUNG FU PANDA ist
eine gelungenes Wikingerabenteuer für jung und alt. Mich hatte der Trailer neugierig gemacht und ich war nicht entäuscht. Die Geschichte ist rund und farbenfroh erzählt und nie langweilig. Wenn auch nicht so so witzig wie
Shrek oder Madagascar. Ohnezahn läßt manchmal durchblicken, dass die Regisseure auch für Lilo und Stitch verantworlich gezeichnet haben, was man mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nimmt.
Glücklicherweise ist
der Film nicht nach dem Kinoplakat geraten. Die Computeranimation ist großartig. Die Wikinger und die Haut der Drachen sind ,so detailiert, dass man gerne mal im Kino die Pausetastedrücken würde, um die Feinheiten ansehen zu können. Die 3D Version ist gelungen,und enthält sehenswwerte Lichteffeckte, der Film funktioniert zweifellos auch in 2D.
Sprachlich kommt Drachenzähmen daher
wie die Norddeutsche Antwort auf „Lissy“. Nach anfanglichen Schaudern ist dies stimmiger, als das englische Original, die Synchro ist gelungen. Insgesamt ein liebevoll gemachter Familienfilm und wer würde nicht gerne seinen eigenen Drachen zähmen?
Beste Nebendarstellerin:Mo’Nique für Precious – Das Leben
ist kostbar
Bester nicht englischsprachiger Film:El secreto de sus
ojos (Argentinien)
Bestes Originaldrehbuch:Mark Boal (The Hurt Locker)
Bestes adaptiertes Drehbuch:Geoffrey Fletcher
für Precious - Das Leben ist kostbar
Beste Kamera:Mauro FiorefürAvatar
Bester Schnitt:The Hurt Locker
Beste Ausstattung:Avatar
Bestes Kostüm:The Young Victoria
Bestes Make-up: Star
Trek
Beste Filmmusik:Oben
Bester Filmsong:Crazy Heart
Bester Ton:The Hurt Locker
Bester Tonschnitt:The Hurt Locker
Beste Visual Effects:Avatar
Bester Animationsfilm:Oben
Beste Dokumentation (Langfilm): Die Bucht
Beste Dokumentation (Kurzfilm):Music by Prudence
Bester animierter Kurzfilm: Logorama
Bester Kurzfilm:The New Tenants
6 Oscars
für Hurtlocker?! Na wenn’s sein muss … Die Oscarverleihung ist ja immer auch
ein Abbild des jeweiligen Amerikanischen Denkens. Anscheinend verarbeitet
Amerika gerade den Irakkrieg, wobei ich fast vermute, dass der
Durchschnittsredneck die Tonalität des Films nicht zwingend durchdringt. Ich
bleibe dabei, Hurtlocker ist ein Film der nicht aus der Masse herausragt.
Avatar hingegen, Oscars oder nicht ist trotz der an ihm geäusserten Kritik der
Film, den man in der letzten Oscarsaison gesehen haben sollte. In 10 Jahren
wird noch jeder wissen, dass Avatar der „blaue“ Film war, Hurtlocker wird vergessen
sein.
Die für
ihre Zeit sehr emanzipierte, kaum erwachsene Alice Kingsleywird zu einer viktorianischen Gartenfeier
eingeladen. Was Sie als einzige nicht zu wissen scheint, ist dass die zu ihren Ehren
ausgerichtete Party allein dem Anlass dient, die Bühne für den Heiratsantrag
von Hamish, dem wohlhabenden, aber langweiligen Sohn von Lord und Lady Ascot zu
stellen. Alice flieht aus der Situation und bleibt Hamish zunächst die Antwort
schuldig. Sie folgt einem sonderbaren weißen Kaninchen, das mit einer Weste
bekleidet ist und eine Taschenuhr bei sich trägt.
Das
Kaninchen läuft über eine Wiese und verschwindet dann in einem Loch im Boden.
Ebenso plötzlich wird auch Alice in das Loch hineingezogen und fällt durch eine
eigenartige, traumähnliche Passage, bis sie schließlich in einem runden Raum
mit vielen Türen landet. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, die eine Flasche
mit der Aufschrift “Trink mich”und einen Kuchen, der mit den Worten “Iss mich” verziert ist, beinhalten,
schafft es Alice, mit Hilfe der schrumpfenden Wirkung des Tranks und der
vergrößernden Wirkung des Kuchens eine der Türen zu öffnen und hindurchzugehen.
Sie betritt eine zauberhafte Welt, die bei ihren Bewohnern unter dem Namen
Unterland bekannt ist.
Dort
trifft sie auf eine bunte Mischung von Charakteren: von der verwegenen
Schlafmaus zu dem völlig verrückten Hutmacher, von der Grinsekatze zu der
Wasserpfeife rauchenden Raupe Absalom, von der Weißen Königin zu ihrer
gehässigen und launischen älteren Schwester und Herrscherin von Unterland, der
Herzkönigin, die inzwischen auch dem Herzkönig den Kopf hat abschlagen lassen.
Alice
erinnert sich nicht mehr daran, dass sie schon einmal im Unterland war. Sie
glaubt zu träumen. Die Bewohner hoffen, dass Alice die Richtige ist um den
Jabberwocky – eine Art Lindwurm – zu besiegen. Alice ist sich sicher, dass eine
Verwechslung vorliegt und dass sie kein Wesen töten kann und will. Erst mit der
Zeit findet sie sich damit ab, dass Unterland real ist.
Tim
Burtons siebte Zusammenarbeit mit Johnny Depp hat eine unerwartet bunte, opulente
Optik. Im Vergleich zu den „typischen“ düsteren/Gothic/beklemmenden Look &
Feel der Burtonfilmen kommt Alice ungewohnt heiter daher, ohne wirklich lustig zu sein. Die Umsetzung der Charatere ist mitunter großartig, die Grinsekatze (die ich z.B. in der Animationsserie nervig fand) ist nicht nur optisch gelungen. Das Makeup des Hutmachers ändert sich mit seinen Stimmungen, was bei einmaligen Ansehen kaum gewürdigt werden kann.
Die 3D
Optik ist teilweise etwas gewollt. Alice muß man nicht in 3D sehen. Den Schauspielern merkt man an, dass sie mit Spaß bei der Sache, waren wenn auch Anne Hathaway als Weiße
Königin sich ihrer Gestik weniger gruselig, als von Jack Sparrow inpiriert zeigt.
Die Tanzeinlagen des Hutmachers und von Alice zum Ende des Films wirken ähnlich
deplatziert.
Alice krankt etwas an der dünnen Story. Die Zeit im Unterland lebt mehr von der Optik und den auftauchenden absonderlichen Wesen. Man könnte fast meinen, die Story dient teilweise nur dazu, einen Anlass für das nächste Set, die nächste Kreatur zu geben. Im Vergleich zu Alice erzählt Avatar eine ausgeweilte und verwobene, mehrschichtige anspruchsvolle Geschichte. Alice kann man, muß man aber nicht gesehen haben. Der Trailer entspricht dem, was man im Film geboten bekommt.
Versteht man Alice, wenn man die Bücher und die bisherigen Filme/Serien nicht kennt? Es kann nicht schaden, wenn die "Ur-Alice" vor dem Kinobesuch den jungen Zuschauern vorher als Gutenachtgeschichte vorgelesen wird. Ansonsten kann der Einstieg vielleicht zu schwierig sein.
US-Armee-Offizier Roy Miller (Matt Damon) und sein Team sind
kurz nach der Eroberung Bagdads 2003 in den besetzten Gebieten im Einsatz. Als Spezialteam
sollen sie die Massenvernichtungswaffen aufspüren, wegen derer der
Militärschlag gegen den Irak angeordnet wurde. Um den Informationen des
Informanten Magellan zu folgen, müssen sie die Sicherheit der so genannten
„Green Zone", den befriedeten Bereich im Zentrum Bagdads verlassen. Doch die
Einsätze laufen nicht wie geplant und bald kommen Zweifel an der Korrektheit
der Nachrichteninformationen auf, die nicht nur die Aktionen des Spezialteams,
sondern den Krieg insgesamt in Frage stellen.
Wie sich bald herausstellt, werden Miller und seine Leute von rivalisierenden
CIA-Agenten - darunter der zwielichtige Sonderbeauftragte des Pentagons Clark Poundstone
(Greg Kinnear) - zu ziemlich fadenscheinigen Einsätzen hinbefohlen und dadurch an
vorderster Front fast aufgerieben. Miller erkennt, dass er auf eigene Faust
handeln muss, wenn er die Identität von Magellan aufdecken und die verfahrene
Situation aufklären will. Mit einer Handvoll loyaler Männer beginnt er nun sich
auf fremdem und extrem feindlichem Terrain durch geschickt verdeckte und infam verfälschte
Spionageoperationen hindurchzukämpfen. Unbeirrt sucht er so nach den Antworten,
die entweder ein verbrecherisches Regime entlasten oder den Krieg in einer
instabilen Region eskalieren lassen werden. In dieser heißen Phase inmitten
eines Klimas von hochexplosiver Gewalt wird er schnell feststellen, dass die am
schwersten zu handhabende Waffe die Wahrheit ist.
Gemeinsam mit der Washington-Post-Korrespondentin Lawrie
Dayne (Amy Ryan) deckt Miller eine gefährliche und raffinierte Verschwörung in
den eigenen Reihen auf. Er wird zum Gejagten und inmitten eines brutalen
Sperrfeuers beginnt ein packender Kampf um die Wahrheit und ums Überleben.
Basierend auf Rajiv Chandrasekarans preisgekröntem Buch bietet der Film einen
Blick hinter die Kulissen der Irakbesatzung und die unterschiedlichen
Interessen der konkurrierenden Geheimdienste.
Beworben und im Trailer dargestellt als Polit- und
Agentenkrimi ist Greenzone für mich eher ein Kriegsfilm mit politischem Hintergrund.
Matt Damon ist gut besetzt und kann wieder mehr überzeugen, als in seiner Rolle
in Invictus. Green Zone erzählt – besser als die Episondenstory Hurt Locker – eine runde Geschichte
und ist solide gemachtes, spannendes Actionkino.
In einem abgelegenen, von der Welt
vergessenen Diner in der Amerikanischen Wüste treffen eine Gruppe Menschen
aufeinander, die sich irgendwie verlaufen haben. (Das englische Wort „lost“ trifft
es hier besser). Der eine hat sich tatsächlich verfahren, die anderen sind auf
sonstige Weise vom Weg abgekommen. So gibt es eine verkorkste Familie, deren
Tochter es darauf anlegt, so widerspenstig wie möglich zu sein; den
Dinerbesitzer, der seinerzeit geglaubt hatte das Diner in Der Wüste sei eine
Goldgrube – nur dass die Shoppingmall nicht gebaut wurde; die Bedienung
Charlie, die im 8 Monat schwanger ist (Vater unbekannt) und nur darauf wartet,
das Kind nach der Geburt zur Adoption weggeben zu können; Jeep, der Sohn des
Dinerchefs, der hoffnungslos in Charlie verliebt ist, wissend, dass sie seine
Liebe nicht erwidert.
Als auf einmal Radio, Fernsehn und das
Telefon ausfallen, glauben die Menschen im Diner zunächst an ein Erdbeben. Eine
alte Dame mit Rollator entpuppt sich auf einmal als erstaunlich agil, sie läuft
die Decke entlang und beisst den Familienvater halbtot und stößt wüste Beleidigungen
aus, bevor sie zur Strecke gebracht werden kann. Der im Polizeiauto ankommende
Michael sorgt für Aufklärung: Als Gott den Glauben an die Menschheit verliert,
entsendet er eine Legion von Engeln, damit sie die Apokalypse über die Erde
bringen. Die alte Dame war nur eine von durch Engel besessenem Menschen, die
sich über das Diner und deren Insassen hermachen werden. Gott hat es
insbesondere auf das ungeborene Baby von Charlie abgesehen, dass Michael unter
allen Umständen schützen will.
Legion ist in etwa so, wie es der Trailer
vermuten lässt. Den Zuschauer erwartet eine Mischung aus Action, Religiösem
Thriller und Zombie-Pic. Wirklich überzeugen kann diese Mischung nicht. Michael
kommt terminatormäßig auf die Erde, er schneidet sich die Flügel ab und sagt
sich so von Gott los, der genug von den Menschen hat. Wie einst Neo in der
Matrix, rüstet sich Michael im asiatischen Importladen mit Waffen aus und fährt
in die Wüste. Im Diner glaubt man seiner Erklärung, dass Gott die Menschen
weghaben will mit einem lethargischen, wird schon so sein – schließlich ist vorhin Oma an der Decke langgeklettert. Der Rest ist weitgehend
Standard-Endzeit-Survivor-Hausmannskost, durchsetzt von bedeutungsschwangeren
Dialogen. Der Kampf zwischen den Erzengeln Michael-Gabriel ist enttäuschend. Hier
geht meine Fantasie was himmlisch-überirdisches angeht bedeutend weiter, als
das was in Legion zu sehen ist. PS war das Michaels Flammenschwert – wo waren
dann die Flammen?
Es gibt weniger Einstellungen mit Engeln, als
man zu recht bei dem Filmthema erwarten dürfte – ich habe hier bewusst nicht
diese Bilder gepostet, da sie einen verfälschtes Bild vom Film wiedergeben
würden. Legion hat zu wenig Übersinnlich-Engelsgleiches, zu wenig konsequent Biblisches. Die Schauspieler Bettany und Quaid können auch in dieser Produktion nicht enttäuschen. Legion
und ist damit insgesamt enttäuschend. Vermutlich wird der Film lediglich in der
DVD-Auswertung seine Abnehmer finden.
Supporting
Actor Christoph Waltz - "Inglourious Basterds"
Supporting
Actress Mo'Nique - "Precious"
Screenplay
MotionPicture Jason Reitman, Sheldon Turner - "Up in the
Air"
Bester
Fremdsprachiger Film "The White Ribbon" aka “Das
Weisse Band” (Germany)
- Wega Films; Sony Pictures Classics
Animationsfilm
"Up"
Best score Michael
Giacchino - "Up"
Best
original song "The Weary Kind" from "Crazy
Heart" - Music & Lyrics by: Ryan Bingham, T Bone Burnett TV Serie drama “Mad Men"
TV Serie
comedy "Glee"
PERFORMANCE
BY AN ACTOR IN A TV SERIES – DRAMA Michael C. Hall -
"Dexter"
PERFORMANCE
BY AN ACTRESS IN A TV – DRAMA Julianna Margulies -
"The Good Wife"
PERFORMANCE
BY AN ACTRESS IN A TV SERIES - COMEDY OR MUSICAL Toni
Collette - "United States
of Tara"
PERFORMANCE
BY AN ACTOR IN A TV SERIES - COMEDY OR MUSICAL Alec Baldwin
- "30 Rock"
MINI-SERIES
OR MOTION PICTURE MADE FOR TV "Georgia O'Keeffe" "GreyGardens"
BEST
PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MINISERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TV Kevin
Bacon - "Taking Chance"
BEST
PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TV Drew
Barrymore - "GreyGardens"
PERFORMANCE
BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINISERIES OR MOTION PICTURE
MADE FOR TV Chloe Sevigny - "Big Love"
PERFORMANCE BY AN ACTOR
IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINISERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TV John Lithgow - "Dexter"
Ohne Zweifel sehr interessante Gewinner! Christoph Waltz setzt seine berechtige Preisserie für seine Rolle in den Basterds fort und dass das weisse Band ebenfalls wieder gewürdigt wird ist toll.Meryl Streep ist zweifellos eine Ausnahmeschauspielerin mit unglaublicher Wandelbarkeit. Robert Downey Jr. in Sherlock Homes kann ich erst heute Abend beurteilen, mal sehen wie er da spielt. Und zu guter Letzt: Avatar, was soll ich sagen, KLASSE! Mal sehen ob sich das beim Oscar so durchhält.