Vom Ziel
des Kreuzzugs ist nichts mehr übrigbeblieben. König Richard plündert in
Frankreich mit seinem Heer Burgen, in der Hoffnung mit den Erbeuteten
Reichtümern die Kosten decken zu können. In seiner Truppe auch Robin Hood mit
einigen Langbogenschützen. Nach dem Tode König Richards durch einen
Glückstreffer eines Französischen Kochs lässt Robin den Krieg gegen die Franzosen hinter sich. Er
gibt sich mit seinen Freunden für englische Ritter aus, die die Krone Richards
zurück nach London bringen sollen. Sie nehmen das Schiff des Königs und kehren
nach England zurück. Robin der dem sterbenden Sir Robert Loxley versprochen
hat, sein Schwert nach Hause zu tragen, geht nach Nottingham und übergibt das
Schwert dem blinden Vater Loxleys. Dessen Witwe Lady Marion ist genauso
überrascht wie Robin, als dieser vorschlägt, Robin soll Loxley spielen und so
verhindern, dass das Land an die Krone fällt. Robin erfährt infolge wer sein
Vater war und versucht das Land und die Fürsten zu einigen und eine Invasion
des französischen Königs abzuwehren.
Der
Trailer lässt vermuten, dass der Film sich der Geschichte mehr oder weniger
klassisch nähert. Robin wird für vogelfrei durch den Sheriff von Nottigham
erklärt und schart seine Truppe Geächteter um sich…
Weit
gefehlt, der Sheriff hat im Film eine völlig unbedeutende, auf wenige Szenen beschränkte
Rolle. Der Film lässt vermuten, dass Ridley Scott lieber noch einen 2. Crusade-Film
gemacht hätte, oder wenn man sich die Kampf-am-Stand-Scene ansieht, doch einen
WW2- Invasionsfilm. Robin Hood soll moderner sein als die Kevin Kostnerverfilmung,
mich konnte er nicht wirklich begeistern – sondern allenfalls ärgern. Diese
D-Day-Invasionsszenen schreit danach, verarscht zu werden, einige MG-Szenen aus
Saving Private Ryan eingeschnitten, einige Explosionen und dem Zuschauer wird
überhaupt nicht auffallen, dass vieles aus einem Mittelalterscenario stammt. Die
Invasionsflotte erinnert an klassische (WW2) Filme, die Landungsboote würden
Mel Brooks alle Ehre machen, haben aber mit Mittelalter nichts zu tun. Insgesamt
scheint sich Scott sich schwer getan zu haben, ob er den Kampf um Nottingham
oder die Invasion im Film haben wollte – also nahm er beides, was nicht
wirklich funktioniert.
Lady
Marion taucht in der Invasionschlacht auf wie in Elisabeth – the golden Age mit
einer Gruppe Nottinghamer Jungs auf Ponies auf, die nicht wirklich was bewegen. Anscheinend
hat niemand mal für notwendig befunden, mal auf der Englischen Landkarte
nachzusehen, wie weit Nottingham eigentlich von der Britischen Südküste
entfernt ist.
Die
Chemie zwischen Robin- Marion= Crowe- Blanchett funktioniert nicht wirklich. Der
Funke des Films springt leider auch auf den Zuschauer nicht über. Was ist aus Robin Hood and his merrie men geworden? Crowe kommt knorrig-verbraucht rüber. Wie genial war da Sean Connery in seiner Verkörperung des gealterten Robins. Scott schafft
es nicht, den meisten seiner eingeführten Personen genügend Profil zu geben und
eine wirklich packende Handlung mit Spannung auf die Leinwand zu bringen. Schade
drum (Insbesondere wegen der echt ärgerlichen D-Dayszenen!) Da macht jede bestehende Robin Hood-Verfilmung mehr Spaß
Ende des 22. Jahrhunderts ist das Energieproblem der Erde gelöst, man nutzt
das auf der Mondoberfläche gewonnene Helium-3 als Kernbrennstoff. Das Monopol
auf den Abbau hat die Firma Lunar Industries inne.
Der Astronaut Sam Bell (Sam Rockwell) steht kurz vor dem Ende seines
Dreijahresvertrages mit Lunar. Er ist auf der dunklen Seite des Mondes Selene,
wo er allein als Mechaniker auf der Mondstation Sarang den Abbau von Helium-3
überwacht. Die Einsamkeit hat ihm Zeit gegeben, sich Gedanken über die Fehler seiner
Vergangenheit zu machen. Seinen Job führt er nur noch mechanisch aus und
verbringt die meiste Zeit mit dem Gedanken an seine bevorstehende Rückkehr zur
Erde, seine Frau Tess und ihre zwischenzeitliche gemeinsame Tochter Eve. Er
sieht sich die aufgezeichneten Videobotschaften seiner Frau an und hofft, dass
die 3 Jahre die Differenzen zwischen Ihnen beseitigen konnten. Eine direkte
Unterhaltung zwischen Sam und seiner Frau, wie auch jede andere direkte
Kommunikation mit der Erde ist wegen eines ausgefallenen Nachrichtensatteliten
nicht möglich. Der einzige direkte Ansprechpartner ist der in der Raumstation
von der Decke hängende, sprechende Robotter Gerty
Aber zwei Wochen vor seiner Abreise beginnt sich Sam’s Gesundheit zu
verschlechtern. Er beginnt zu halluzinieren, seltsame Dinge zu sehen und zu
hören. Dies führt dazu, dass eine Routinekontrolle fürchterlich schief geht. Er
fährt mit einem Raummobil auf eine der Helium-3-Harvestermaschinen auf. Nach
dem Unfall wacht Sam auf der Krankenstation der Mondstation auf, ohne zu
wissen, wie er dort hinkam. Seine Verblüffung ist groß, als er auf der Station
ein Ebenbild seiner selbst entdeckt. Dieser behauptet von Luna Industries
angeheuert worden zu sein und einen 3-Jahresvertrag auf dem Mond zu erfüllen,
sein Name Sam Bell!
Gerty berichtet hierüber an Luna Industries, die ein einen Rettungstrupp
schicken, der in unter einem Tag ankommen soll. Die beiden Männer versuchen bis
zu dem Eintreffen des Rettungstrupps das Rätsel ihrer Parallelexistenz zu
ergründen während sich die Gesundheit des älteren Sam immer mehr
verschlechtert.
Moon funktioniert! Man fühlt die Beklemmung der Einsamkeit
die Sam erlebt. Die Monotonie, die Emotionslosigkeit mit der Gerty, gesprochen
von Kevin Spacey scheinbar agiert verstärkt diesen Eindruck gekonnt. Die einzige Emotion zu der Gerty fähig scheint,
ist der Smiley auf dem Display an Gerties Rumpf, dessen Mund je nach Situation fröhlich,
neutral, verwirrt, oder traurig erscheint. Insbesondere wenn man die
Gedankenspiele a la Total Recall, Blade Runner wird man an Moon seinen Spaß und
viel neue Inspiration zum Nachdenken bekommen.
Sam Rockwell spielt in seiner quasi-one man show in Moon anders als bei seiner„overacting
performance“ in Iron Man gelungen seine verschiedenen Klone und zeigt damit
seine Wandlungsfähigkeit. Trotz seiner bereits langen Liste an Filmen dürfte es
Moon sein, der dafür sorgt, dass man ihn als Schauspieler künftig Beachtung
schenken wird.
Duncan Jones ist hier ein großer Wurf geglückt, das Drehbuch
ist Sam Rockwell auf den Leib geschrieben und das mit 5 Millionen
verhältnismäßig minimale Budget sieht man dem Film wirklich nicht an. Die
Effekte lassen den Zuschauer zwar vielleicht nicht mit offenem Mund im Kino
sitzen, sind aber stimmig und tragen die Illusion der Geschichte. Moon enthält ein Bündel Zitate alter SciFi-Filme. Man fühlt sich stimmungsmäßig an die Siebziger
und Filme wie „Lautlos im Weltall“ erinnert. Dieser Stiel ist etwas ganz
Anderes, als man heute von Filmen wie Star Trek etc. gewohnt ist.
Keine coolen Helden, keine Action, kein Humor - nur nüchterner, deprimierender, kalter
Welttraum. Wem diese "altmodische" Art mit viel Tiefgründigkeit gefällt, wird den Film lieben.Schön, dass sich Koch Media entschlossen hat, diese Perle nicht nur auf Festivals, sondern auch regulär in die Kinos zu bringen.
Weltweit schlägt die öffentliche Bekanntmachung von Tony Stark
(ROBERT DOWNEY JR.), er sei „Iron Man“, ein wie eine Bombe. Auch in einer
heruntergekommenen Wohnung in einem wenig Vertrauen erweckenden Viertel von
Moskau flimmern die Bilder der Pressekonferenz über den Fernseher. Ein alter
Mann liegt im Sterben. Mit letzter Kraft überreicht er seinem Sohn, Ivan Vanko
(Mickey Rourke), eine geheime
Blaupause, auf der sich eine Technologie findet, die er einst mit Howard Stark
(JOHN SLATTERY), dem bereits in den Siebziger Jahren verstorbenen Vater von
Tony Stark, entwickelte und die ihn seine Gesundheit gekostet hat. Ivan zögert
nicht. Er macht sich an die Arbeit.
Sechs Monate später. Die Welt hat sich verändert, seitdem
„Iron Man“ ins Rampenlicht der Öffentlichkeit getreten ist. Durch sein
Eingreifen in Krisenherden ist der Planet sicherer geworden, die Regierungen
der einzelnen Länder sahen sich genötigt, näher aneinander zu rücken und an
ihren Problemen zu arbeiten. Tony Stark wacht von seinem Anwesen in Malibu aus
über die Geschicke des Planeten. Und er hat ein neues Spielzeug, seitdem sich
sein Konzern Stark Industries von der Herstellung von Waffen zurückgezogen hat.
Er hat die Stark Expo, einst das Steckenpferd seines Vaters, auf dem Gelände
der Weltausstellung von New York in Flushing Meadows wieder neu aufleben lassen
– ein irres Spektakel, wie es nur ein exaltierter Selbstdarsteller wie Tony aus
dem Boden stampfen kann. Im Mittelpunkt: Sein eigener Auftritt inmitten
tanzender Chorus Girls, bei dem er sich von den begeisterten Massen umjubeln
und feiern lässt.
Als er die Expo mit seinem getreuen Fahrer und Bodyguard
Happy Hogan (JON FAVREAU) wieder verlässt, wird ihm eine Vorladung zu einer
Senatsanhörung überreicht. Zuletzt war seine einst gute Beziehung zur
amerikanischen Regierung empfindlich abgekühlt: Ungern sieht man eine
Technologie wie die von „Iron Man“ in den Händen einer Privatperson – noch dazu
eines Milliardärs, dessen erratisches Verhalten in der Vergangenheit dafür
gesorgt hat, ihn nicht gerade als hundertprozentig vertrauenswürdig
auszuweisen. Als besonders unangenehm erweist sich bei der Anhörung Senator
Stern (GARRY SHANDLING), der mit Hilfe des als Experten aufgerufenen
Waffenmagnaten Justin Hammer (SAM ROCKWELL) von Hammer Industries nachzuweisen
versucht, dass längst andere Länder wie der Iran oder China an ihren eigenen
„Iron-Man“-Modellen arbeiten und die amerikanische Regierung deshalb gerüstet
sein muss.
Natürlich denkt Tony nicht daran, dem Drängen nachzugeben.
Belustigt legt er Videobeweise vor, dass die Versuche in anderen Ländern bestenfalls
in den Kinderschuhen stecken. Und er hat als besonderes Bonmot noch eine
Aufnahme vom Gelände der Hammer Industries, wo man sich ebenfalls die Zähne
daran ausbeißt, die von Tony entwickelte Technologie nachzuempfinden. Hammer,
der trotz seines Reichtums wie ein billiger, etwas schmieriger Handelsvertreter
wirkt, ist nicht amüsiert: Stets stand er im Schatten von Tony Stark, dem alles
immer wie beiläufig zu gelingen scheint. Nun versucht er sich beim Militär
beliebt zu machen, um die Waffenaufträge zu bekommen, die einst bei Stark
Industries landeten. In der Öffentlichkeit bloß gestellt zu werden, erhöht nur
seinen maßlosen Hass auf Tony.
Senator Stern versucht, einen letzten Trumpf aus dem Ärmel
zu ziehen: Er lässt Lt. Col. James Rhodes (DON CHEADLE), genannt „Rhodey“ und
seines Zeichens bester Freund von Tony Stark, in den Zeugenstand rufen und aus
einem Untersuchungsbericht zitieren, der eigentlich in voller Länge die
friedlichen und positiven Absichten von Tonys „Iron Man“ unterstreicht und zu
dem Schluss kommt, es gehe keine Gefahr für die USA von ihm aus. In dem Stern
Rhodey allerdings nur einzelne Passagen erwähnen lässt, entsteht ein anderer
Eindruck – und Rhodey fällt seinem Freund damit unwillentlich in den Rücken:
„Potenziell gefährlich“ sei „Iron Man“. Tony will nicht länger zuhören und
verlässt den Saal: „Iron Man“ gehöre ihm – und nur ihm – und kein Land der Welt
sei in den nächsten fünf bis zehn Jahren in der Lage, die Technologie zu
reproduzieren. Er weiß nicht, dass Ivan Vanko im fernen Moskau seine Arbeit
fast beendet hat und plant, Tony Stark schnellstmöglich unter die Augen zu
treten.
Tatsächlich hat Tony ganz andere Probleme. Mit wachsender
Beunruhigung stellt er fest, dass der Elektrotransmitter in seiner Brust, der
sein Weiterleben garantiert, nicht ewig halten wird und zudem seinen Körper
vergiftet. Vor wenigen Tagen hatte er bereits 18 Prozent Vergiftung erreicht,
nun sind es bereits 24 Prozent. Alle Versuche, den Transmitter mit einer
anderen Energiequelle zu ersetzen, sind bislang fehlgeschlagen. Nicht einmal
seiner getreuen Assistentin und Weggefährtin Pepper Potts (GWYNETH PALTROW)
kann er sich anvertrauen. Als sie ihn darauf anspricht, dass er sich nur noch
in seinem Versuchskeller verschanze und nicht mehr richtig um Stark Industries
kümmere, reagiert er, indem er Pepper zum CEO macht und selbst von allen Ämtern
zurücktritt. Für Pepper ist es die Erfüllung ihrer Träume, aber die Arbeitslast
und Verantwortung ist so groß, dass die Distanz zwischen ihr und Tony noch
größer wird.
Während Tony sich mit Happy beim Sparring übt, kommt Pepper
dazu, um mit Tony über einige wichtige Entscheidungen zu sprechen. Er aber ist
abgelenkt von einer jungen Frau, die auftaucht, um Pepper die Übertragung der
Vorstandsschaft unterzeichnen zu lassen: Natalie Rushman (SCARLETT JOHANSSON)
arbeitet seit neuestem in der Rechtsabteilung von Stark Industries und fällt
Tony sofort auf. Auf der Stelle bietet er ihr einen neuen Job an: Sie soll
Peppers Platz ausfüllen und künftig seine persönliche Assistentin sein.
Was das bedeuten kann, bekommt Natalie kurz darauf zu
spüren, als sie mit Tony und seiner Entourage nach Monaco reist, wo Tony beim
alljährlichen Grand Prix im Gedenken an seinen Vater stets zwei von dessen
Rennwagen auf die Rennstrecke schickt. In den edlen Clubs tummeln sich die
Milliardäre und wollen sich alle im Licht Tonys sonnen. Auch Justin Hammer ist
da, er hat die Tony bereits bestens bekannte Vanity-Fair-Reporterin Christine
Everhart (LESLIE BIBB) im Schlepptau, die ein Porträt über ihn schreiben soll,
aber doch etwas gelangweilt wirkt. Justin hofft ebenfalls, im Fahrwasser von
Tony punkten zu können. Der überrascht alle Anwesenden mit seiner spontanen
Entscheidung, selbst am Steuer eines seiner Wagen Platz zu nehmen und beim
Rennen mitzumachen. Der Rausch der Geschwindigkeit soll ihn von seinen Problemen
und Sorgen ablenken.
Doch der Rausch währt nicht lange. Auch Ivan Vanko hat die
Reise nach Monaco angetreten. Unbemerkt hat er sich unter die Mechaniker
gemischt, um einen geeigneten Moment abzuwarten, seinen Overall abzulegen und
auf die Rennstrecke zu treten. Es ist die Geburtsstunde von „Whiplash“ – ein
beeindruckendes Ungetüm, das mit zwei riesigen elektronisch verstärkten
Peitschen alle Blicke auf zieht und gleich die ersten Formel-1-Wagen in Stücke
schlägt und explodieren lässt. Kurz darauf ist auch Tony dran, der sich gerade
noch retten kann, aber sofort panisch das Unfassbare erkennt: Dieser
beeindruckende Gegner nutzt die gleiche Technologie wie „Iron Man“! In letzter
Sekunde kann Happy seinem Chef einen neuen, portablen „Iron-Man“-Anzug zuspielen,
doch selbst damit dauert es eine Weile, bis Tony Herr der Lage ist und
„Whiplash“ vorerst ausschalten kann. Der Schaden ist bereits angerichtet: Die
ganze Welt hat gesehen, dass „Iron Man“ seine Technologie nicht mehr exklusiv
für sich hat.
Am schnellsten reagiert Justin Hammer, der den Moment kommen
sieht, an dem er sich endlich an Tony Stark rächen kann. In einem tollkühn
geplanten Akt lässt er Ivan Vanko aus seinem südfranzösischen Gefängnis
befreien und erweckt den Anschein, als sei er ums Leben gekommen. Nun bietet er
Ivan alle erdenklichen materiellen Ressourcen an, wenn er ihm dabei hilft, die
„Iron-Man“-Technologie zu nutzen und dem US-Militär die gewünschten Prototypen
zu liefern. Ivan macht zunächst bei diesem Handel mit. Was den Russen aber
wirklich bei seiner einsamen Arbeit antreibt, ahnt niemand.
Bei Tony
stehen alle Zeichen auf Alarm. Ihm ist bewusst, dass „Whiplash“ ihn
bloßgestellt hat, dass seine Argumentation, warum nur er im Besitz seiner
Technologie sein darf, zusammengefallen ist wie ein Kartenhaus. Auf seiner
Geburtstagsfeier betrinkt sich Tony und fängt an im Iron Man-Anzug
hochgeworfene Flaschen in seinem Haus abzuschießen. Nun stellt sich auch Rhodey
gegen ihn und konfisziert einen der alten „Iron-Man“-Anzüge – Tony fehlt die
Kraft, sich zu wehren. Er weiß: Seine Zeit läuft ab, es gibt kein Mittel,
weitere Energie aus seiner Lebensquelle zu quetschen. Da taucht ein Mann auf,
den er bereits kennengelernt hat: Nick Fury (SAMUEL L. JACKSON), Anführer von
S.H.I.E.L.D. Er hat zu Tonys Überraschung eine attraktive Kollegin dabei und
weiß genau, welches die unlösbaren Aufgaben sind, vor denen Tony steht. Er kennt
sogar Tonys Vater aus vergangenen Tagen. Und er gibt Tony aus dem Nachlass
seines Vaters den Schlüssel für eine Lösung seiner Gesundheitlichen Problemehat
eine Lösung. Tony muss sich nur entscheiden, was er sein will und was aus „Iron
Man“ werden soll. Währenddessen baut Ivan für Hammer Gefechtsdronen…
Ironman 2
fehlt etwas der Charme und der Humor des 1. Teils, der Film bewegt nicht mit
der Leichtigkeit des Originals, sondern etwas mehr gewollt. Der Versuch die Person
des Tony Stark tiefer auszuloten und Nebenhandlungen zu spinnen nahm für meine
Geschmack zuviel Zeit im Film in Anspruch, in der man den geneigten Marvel-/Superheldenfan
– und der wird naturgemäß das Gros der Kinozuschauer ausmachen – vielleicht besser
mehr „Ironman“ gegeben hätte. Persönlich finde ich es etwas schade, dass Iron
Man in Teil 2 ausschließlich mit wandelnden Blechdosen zu kämpfen hat. Das Marveluniversum
hat ein buntes Sträußchen von villains zu bieten und ausser Robotern und
Whifslash – einer weiteren Blechdose wird dem Zuschauer nichts geboten.
Das Lineup
ist ein Brett, der Aussage von Stark zu der von Scarlett Johansson gespielten Black
Widdow „can I have one“, werden sich viele der (männlichen) Zuschauer sicher
sofort anschließen wollen. Samuel L. Jackson ist von seiner Rolle unterfordert.
Ironman 2 wird hier etwas zu sehr missbraucht, um den Weg für die Avengers
vorzubreiten. Sam Rockwell liefert ein buntes Kabinettstück zum Thema
Overacting.
PS: CGI- Effekte
können für mich so viele in einem Film sein wie sie wollen, aber sie müssen so
gut gemacht sein, dass man nicht aus der Story fliegt und sich über den
schlechten Effekt ärgert. In der Monaco-Sequenz kommt Mickey Rourke aus dem
Feuer als wäre er ein Star Wars 3-D Hologramm.
PPS: uns
wurde im Screening die Schlußsequenz (Thor und Captain America) vorenthalten,
ohne uns mitzuteilen, dass es zwar eine super!!!geheime?! Sequenz gibt, die
aber nicht gezeigt wird. Was soll das den, die Weltpremiere war schon und die
Marvel/Filmforen sind schon seit Monaten voll von der Szene. Wie soll man die
Zuschauer informieren, dass es sich lohnt, bis zum Ende des Abspanns im Kino zu
bleiben, wenn man es selber (theoretisch) gar nicht weiß. Logisch ist das nicht
wirklich.
Als Comicverfilmung
eines B-Superhelden wird es Iron Man 2 wie der erste Teil in Deutschland an den
Kinokassen wieder schwer haben. Die schlechten Zuschauerzahlen hatte Teil 1
damals allerdings wirklich nicht verdient und mit der Qualität von Kampf der
Titanen kann Iron Man 2 trotz 2D allemal mithalten.
In Kampf
der Titanen geht es um die ultimative Macht: Männer kämpfen gegen Könige,
Könige gegen Götter. Selbst die Götter führen Krieg gegeneinander – und dadurch
könnten sie die Welt vernichten.
Perseus,
Sohn einer der vielen Liebschaften des Zeus mit der sterblichen Danaë ist als
Halbgott geboren, aber als Mensch - als Fischer- aufgewachsen. Ohnmächtig muss
er erleben, wie seine Familie dem Rachegott Hades (Ralph Fiennes), dem Herrn
der Unterwelt, zum Opfer fällt.
Er kommt
nach Argos, in die Wiege der Zivilisation im antiken Griechenland, das unter
der Knute eben jener Götter leidet, die Perseus’ Familie auf dem Gewissen
haben. Der König von Argos hat seine Krieger losgeschickt, um Tempel und
Standbilder der Götter zu zerstören. Seine Frau Kassiopeia prahlt damit, ihre
Tochter sei viel schöner als die Götter. Hades nutzt den Missmut von Zeus um
seine Rache an Zeus anzuzetteln. Er materialisiert im Königspallast von Argos
und kündigt an, dass er durch den Kraken-einen Titan ganz Argos vernichten
wird, es sei den, die Tochter von Kassiopeia - Andromeda werde in 10 Tagen
geopfert. Hades erkennt in Perseus den Halbgott.
Perseus
erfährt, wer er wirklich ist. Weil er nichts mehr zu verlieren hat, erklärt
Perseus sich zu dem tollkühnen Versuch bereit, Hades zu überwinden, bevor
dieser den Götterkönig Zeus (Liam Neeson) entmachtet und die Erde ins
Höllenchaos stürzt. Aber wie soll man den Kraken besiegen?
Auf
gefährlichen Pfaden führt Perseus eine Gruppe unerschrockener Krieger
schließlich in die Unterweld um dort das Haupt der Medusa zu erlangen - einer
als unbesiegbar geltenden Titanin. An seiner Seite kämpft der erfahrene Soldat
Draco (Mads Mikkelsen), der den trotzigen Perseus immer wieder ermutigt, seine
gottgegebenen Fähigkeiten einzusetzen. Dabei müssen sie sich gegen
infernalische Dämonen und fürchterliche Monster wehren, doch eine Chance auf
Erfolg haben sie nur, wenn Perseus seine göttliche Kraft akzeptiert, der
Vorsehung trotzt und sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt.
Leterrier
ist ein bekennender Fan der Clash of the Titans-Verfilmung von 1981 und so ist
es nicht überraschend, dass sich bereits im Trailer viele bekannte Motive der
Urverfilmung wieder finden. Aus heutiger Sicht wirken die seinerzeit - 1981 -
state of the art-Special Effects der Vorlage sehr überholt, insofern ist die
vorliegende Neuverfilmung eine interessante handwerkliche Überarbeitung.
Leterrier übernimmt einige Elemente der Story direkt wie die Riesenskorpione
und zitiert andere - wie die mechanische Eule. Götter, die wie die Ritter der
Tafelrunde mit strahlender Rüstung aus Excalibur kommen? Muss man mögen.
Leterrier bedient sich vieler Motive. (Die Reitgeschirre erinnern an die
Haradrim aus LotR, sie selber an Transformers.)
Atmosphärisch
ist die Neue Verfilmung dichter als das Original. Letterier hält sich nicht
sklavisch an die Urversion, sondern versucht sich an einer Weiterentwicklung
des Themas. Inhaltlich gelingt dies mal mehr, mal weniger, so wirkt die
Liebesgeschichte etwas aufgesetzt und bedauerlicherweise fallen die Begleiter
von Perseus ohne dass hier auch nur der Ansatz eines Verlust-/Trauergefühls
vermittelt wird. Damit lässt der Ausgang der Kämpfe den Zuschauer auch etwas
kalt. Die Medusa Medusa züngelt, anders als Uma Thurmann in „ Percy Jackson
& the Olympians: The Lightning Thief “ wieder mit Schlangenkörper, wie im
der 1981-er Verfilmung. Hier hätte den Trickszenen definitiv mehr Rechenzeit
gut getan, die Medusa wirkt leider künstlich.
Das Lineup
von Kampf der Titanen ist durchaus ein Brett. Herausragende Schauspielerische
Leistungen werden allerdings nicht geboten, hier hätte das Skript etwas mehr
Raum lassen können.
Die
3D-Version entstand - anders als Avatar - nicht bereits beim Dreh, sondern
durch eine Nachbearbeitung am Computer. Wirklich überzeugend ist dies noch
nicht. Kampf der Titanen kann man getrost ohne 3D-Brille im normalen Kino
ansehen.
Am 24. und
25. März ging die Veranstaltung Munich Gaming in die dritte Runde. Der Kongress im Rahmen der Munich Gaming wurde von der Medientage München
GmbH veranstaltet.
In Zeiten
der Konvergenz wachsen Games und klassische Medien mehr und mehr zusammen. Wie
sich die Games-Welt und die Medien gegenseitig inspirieren und welche wirtschaftlichen
Perspektiven sich daraus ergeben können, diskutierten mehrere Expertenrunden. Henne-Ei- Spiel
zum Film, oder Film zum Spiel - Beides dient der Verlängerung der Reichweite,
um über „Merchandise“ eines im Markt eingeführten Produktes weiteres,
großes Geld zu verdienen.
Dass zu
erfolgreichen Filmen im Rahmen der Nebenrechtslizenzierung gerne auch das Recht
zur Herstellung von Computer-/Consolenspielen gegen gutes Geld vergeben werden
ist nicht neu. Häufig sind die resultierenden Spiele eher unterirdische, schnell
hinprogrammierte Produkte von der Stange, die meist außer dem Namen wenig
mit dem Ursprungsprodukt zu tun haben. Die Anwesenden waren sich durchweg
einig, derartige Spiele sind bestenfalls als „halbherzig“ zu bezeichnen.
Mittlerweile
macht die Spielebranche höhere Umsätze, als die Filmbranche. Damit ist es nicht
überraschend, dass findige Business Developer auf die Idee gekommen sind, die
Verfilmungsrechte an erfolgreichen Spielen zu verkaufen.
Dumm nur,
dass die Vielzahl der Filmproduzenten, bzw. deren Drehbuchautoren was die
filmische Umsetzung angeht, mit einer gewissen Inspirationslosigkeit
herangehen. Tomb Raider, Streetfighter, Doom, Max Payne, Dungeon Siege, Far Cry etc. sind
einige unrühmliche Beispiele, lediglich die Hitman-Verfilmung ist eine
angenehme Ausnahme. Aufgrund der Bekanntheit der Spiele konnten die Filme
allerdings häufig auch ohne gelungene Stories durchaus interessante Casts aufbieten und gemessen an ihrer Qualität
beachtliche wirtschaftliche Erfolge verbuchen. Die Rechnung geht also für die Produzenten auf.
Werden wir in Zukunft ein weiteres Zusammenwachsen der beiden Genres erleben? Schon heute gibt es vollständig
Computer-animierte Charaktere in Realfilmen, für die Schauspieler die Vorlagen
liefern. „The Crow“, Gollum in „Lord of the Rings“ und die Na’vi in Avatar
sind hier beachtentswerte Meilensteine. Auf der anderen Seite werden
mittlerweile zusätzlich zu den ursprünglichen Filmen bereits Szenen für die
Spiele gedreht. Für Holm Dressler, Gesellschafter und Geschäftsführer von
HDTV-Entertainment, sind Games„ein idealer Rohstoff für das Fernsehen“. Anfangs
hätten Games noch Bilder vom Fernsehen übernommen. Inzwischen hätten sie ihre
eigene Bildsprache entwickelt, meint Dressler. Mit seinem Versuch,
Computerspiele in TV-Shows zu bringen, treffe er bei den Sendern allerdings bisher auf
Vorurteile. Die Programmverantwortlichen sehen oft die Konvergenz der Medien
und der Games noch nicht.
Die
klassischen Filmmedien bewegen sich in weitgehend gesättigten Märkten. Die globale Wirtschaftskrise
schlägt auf diese Medien voll durch. Müssten klassische Medienunternehmen derzeit neue
erfolgreiche Geschäftsmodelle erst entwickeln, erlebt die Spieleindustrie einen
seit Jahren weitgehend ungebrochenen Boom. Die „Kriese“ traf, so die einhellige
Meinung, die Games-Industrie be weitem nicht in der Stärke, wie die übrige
Wirtschaft. Zwar nahm das Wachstum etwas ab. Bei genauerer Analyse der Umsatzzahlen zeichnet
sich allerdings auch hier ein deutlicher Trend ab. Der Verkauf von PC-Spielen
auf Datenträgern sei in Deutschland im letzten Jahr um 11 % zurückgegangen –
der Absatz mobiler Konsolen verringerte sich sogar um 24 %. Dies sei, so Jens
Hilgers, Chairman of the Board Turtle Entertainment, nicht überraschend, denn
die Mega- Trends der Branche werden sich in der Tendenz zu mehr Browser-Games,
Mobile Games und Social-Games schon seit einigen Monaten abzeichnen. Klassische
Formen der Spielekonzeption hingegen, zum Beispiel die Boxed Games, also
Angebote, die auf einem physischen Datenträger vertrieben werden, werden
deutlich weniger nachgefragt. Ein Grund dafür sei auch der hohe
Anschaffungspreis dieser Vollversionen, der im Durchschnitt bei 60 Euro liegt. Online-Games und die damit verbundenen neuen Vertriebswege bzw.
Bezahlmodelle werden weiter Marktanteile gewinnen, weil sie hohe Flexibilität
in der Nutzung oder dem Wunsch nach gegenseitiger Vernetzung der Nutzer
entsprechen.
Die Games-Branche befindet sich aber
realistisch gesehen immer noch in sehr komfortablen Umsatzbereichen und sieht insbesondere mit den Browser Games und Social Games in eine rosige Zukunft.
Paris, die Stadt der
Liebe! In der amerikanische Botschaft verläuft das Leben von James Reese
(Jonathan Rhys Meyers) verläuft ziemlich unspektakulär, wenn man berücksichtigt,
dass er eigentlich als Agent arbeitet. Getarnt als persönlicher Assistent des
US-Botschafters in Paris darf er bei geheimen Einsätzen hier und da mal ein
paar Nummernschilder abschrauben oder eine Wanze anbringen, aber das war es
auch schon mit dem aufregenden Job. Ansonsten verbringt der kultivierte und
gebildete Reese seine Zeit mit Schachspielen, hat ein schickes Appartement,
eine bezaubernde Freundin (Kasia Smutniak) und trinkt Rotwein zum Jazz. Ein
gediegenes, aber auch gepflegt langweiliges Leben.
Doch das ändert sich
schlagartig. Ein konspirativer Anruf genügt und nichts ist mehr wie es war.
Reese wird zum Flughafen beordert, um seinen neuen Partner abzuholen: Charlie
Wax (John Travolta). Und dieser Typ ist ein wahrer Albtraum. Laut, ordinär, mit
Ringen und Ketten behängt, ein Proll, der die französischen Zollbeamten
zusammenfaltet, weil er seine geliebten Energy-Drinks nicht einführen darf.
Reese löst das Problem elegant mit einem Diplomatenaufkleber, nur um wenig
später festzustellen, dass Wax in den Dosen seine ganz persönliche Waffe „Miss
Jones“ in Einzelteilen ins Land geschmuggelt hat. Kurz darauf muss Reese
außerdem erkennen, dass Wax sie auch exzessiv einsetzt – und das, ohne mit der
Wimper zu zucken. Mit seinen eigenwilligen, unvorschriftsmäßigen
Arbeitsmethoden ist der ausgebuffte Agent das genaue Gegenteil des bedachten
Reese.
Als beide ein
China-Restaurant aufsuchen, nimmt Wax den Laden innerhalb von Minuten komplett
auseinander und erledigt in einem kurzen Prozess die gesamte Belegschaft bis
auf einen einzigen Kellner. Dieser soll die beiden zu seinen Hintermännern
führen. Denn was Reese bisher verborgen blieb, ist, dass das vermeintliche Restaurant
in Wirklichkeit als Drogenumschlagplatz für riesige Mengen an Kokain dient.
Zwischendurch noch schnell eine renitente Streetgang ausgeschaltet und schon
sind Wax und Reese, der mittlerweile gar nicht mehr weiß, wie ihm geschieht, in
einen Drogenkrieg verwickelt, der ziemlich schnell ungeahnte Dimensionen
annimmt. Reese stellt sich die Frae ob Wax auf einem privaten Rachefeldzug ist,
oder vielleicht gar keinem Plan mehr folgt. Erst im Laufe der Zeit bewahrheitet
sich die Behauptung von Wax, das Drogengeschäft diene nur zur Finanzierung
einer Terrorzelle, die es auszuschalten gilt. Über die Hintermänner der
Chinesen gelangen Wax und Reese an pakistanische Terroristen, die in einem
Pariser Vorstadt-Ghetto einen Anschlag vorbereiten.
Im Verlauf eines Shootouts
gelingt es Wax schließlich, die meisten Terroristen in die Luft zu jagen und zu
erschießen, während Reese in der konspirativen Wohnung Fotos von sich entdeckt
und verblüfft feststellen muss, dass er von den Terroristen beschattet wurde.
Aber warum?
Trotz
unterschiedlichster Ansichten und Vorgehensweisen nähern sich die ungleichen
Partner Reese und Wax allmählich an und verbringen nach diesem
halsbrecherischen Einsatz den Abend mit Caroline und einer Freundin in Reese’
Wohnung. Doch kaum wird es richtig gemütlich am Tisch, überschlagen sich die
Ereignisse erneut: Kaltblütig und scheinbar grundlos erschießt Wax aus heiterem
Himmel Carolines Freundin. Noch ehe Reese begreift, was um ihn herum geschieht,
klärt ihn sein Partner auf: seine eigene Freundin Caroline gehört zur
Terrorzelle und hat Reese’ gesamte Wohnung verwanzt. Caroline gelingt die
Flucht und Reese, niedergeschmettert durch den Vertrauensmissbrauch seiner
vermeintlich großen Liebe, dämmert langsam, worauf es die Terroristen abgesehen
haben: Sie planen einen Anschlag auf ein Gipfeltreffen, an dem auch eine
hochrangige US-Delegation teilnimmt.
Während Wax versucht, Carolines Drahtzieher auszuschalten,
der den Konvoi der Delegation in die Luft sprengen will, rast Reese zum
Veranstaltungsort des Treffens, wo sich Caroline unter die Gäste gemischt hat.
Schließlich stehen sie sich gegenüber. Reese mit der Waffe im Anschlag, sie mit
einem Sprengstoffgürtel. Doch beide zögern…
John
Travolta hat mit der figur des Charlie Wax eine Paraderolle auf den Leib
geschrieben bekommen. Er gibt den zwielichtiger coolen Hund mit sensationeller
Glaubwürdigkeit. Dadurch, dass die Story den Zuschauer zunächst über seine
Motive im Unklaren lässt – ist Wax in einer Mission unterwegs, oder ist er ein
ungebremster Zug, bei dem der Lockführer schon vor einigen Stationen
abgesprungen ist?- macht From Paris with Love spannend. Jonathan
Rhys Meyers hat es neben Travolta schwer zu Punkten, die Figur des selbstverliebten
Wax überrollt scriptgemäß seinen Sidekick Reese. Insgesamt kann man sagen die Chemie
zwischen den beiden funktioniert und damit auch der Film. Ein netter running
gag ist die große Vase voller Rauschgift die Reese offen durch Paris mit sich
rumträgt. Schön sind die „kleinen Unterschiede“, Reese hat in seinem
Agentenfahrzeug im Kofferraumgeheimfach eine Pistole und falsche
Nummernschilder, Wax hat ein Arsenal für eine Kleinarmee.
Kritikpunkte? Es ist wenig glaubwürdig, dass die
Sicherheitskräfte der Botschaft den persönlichen Assistenten des Botschafters
(und Agenten) nicht kennen und die Auflösung nach dem letzten Showdown lässt den
Zuschauer etwas allein. Insgesamt ist From Paris with Love ein funktionierender
Buddyfilm mit viel Action und Augenzwinkern.