Remakes: Conan + Total Recall PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   

Es dringen immer wieder Meldungen an mein Ohr, dass sowohl Conan, als auch Total Recall wiederverfilmt werden sollen und dass hier an den Scrip gearbeitet wird.

 

Schwarzenegger hat in den beiden Filmen die Hauptrolle gespielt. Das muss man mögen oder nicht, aber es ist wohl kaum ein Kriterium, dass eine Neuverfilmung rechtfertigt. Die Stoffe an sich sind grundsätzlich sehr gut. Total Recall basiert auf der Kurzgeschichte "We Can Remember It for You Wholesale" von Philip K. Dick und wurde von Paul Verhoeven verfilmt. Die Effekte waren damals gut genug für den Oscar. Conan war für das Fantasygenre 1982 ebenfalls ein Meilenstein. Soll man Neuverfilmen zur Verbesserung der Stoffumsetzung? Kann man zwar, aber ich kann mich nicht erinnern, dass seinerzeit gemurrt worden ist, dass die Verfilmungen schlecht waren.  

 

Wenn also die Originale noch im Gedächtnis der Zuschauer sind, und die Menschheit insgesamt die Remakes nicht braucht, warum also das Ganze? Wegen des Geldes – sushi, du Depp!!! Es geht immer ums Geld. Man arbeitet anscheinend wieder nach der Devise „Wenn der Stoff einmal erfolgreich war, dann ist er es – hoffentlich – auch noch mal“. Die Mutter der Motivation für alle Fortsetzungen und Remakes. Eine Neuverfilmung muss sich zwar immer am Original messen, faktisch umgehen die Produzenten das Problem durch die Releasepraxis. Filme kommen derzeit bekanntlich nur relativ kurze Zeit im Kino zu halten und hierfür die Werbemaßnamen zu bündeln. Mundpropaganda hat damit nur nachrangigen Effekt - Geld verdient, Produzent glücklich.

 

Tja und bin ich damit glücklich? Persönlich fände ich es besser, von den beiden Originalen ein DVD-rerelease mit neuen (ausgegrabenen) Szenen zu haben und daneben einen unverfilmten Stoff von Philip K. Dick (ich sage nur Blade Runner, Minority Report, A Scanner Darkly…) umzusetzten, sowie die Realisierung von King Conan zu sehen. Arnie braucht nach dem Ende seiner Gouvernator-Zeit sowieso eine Beschäftigung.
 
Filmkritik: Tödliches Kommando PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   

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OT: The Hurt Locker  (2008)                 Screening OV

Cast: David Morse, Ralph Fiennes, Guy Pearce

Regie: Kathryn Bigelow

Kinostart: 13.08.2009

 

hurtlocker_plakat.jpg Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt TÖDLICHES KOMMANDO Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn (Anthony Mackie) und Specialist Owen Eldridge (Brian Geraghty) im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen Anführer: Staff Sergeant William James (Jeremy Renner). Ein Einzelkämpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt. Während Sanborn und Eldridge vergeblich versuchen, ihren neuen Kommandanten zu kontrollieren und dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen, explodiert die Stadt im Chaos des Häuserkampfes.

 

Hurtlocker ist Adrenalin-Kino über die vielleicht gefährlichste Arbeit der Welt. Der Film beleuchtet in einzelnen, nicht wirklich zusammenhängenden Episoden den Alltag der Bombenräumungs­spezialeinheit. Die Episoden, die Bedrohungen beim Bombenentschärfen sind hurtlocker_1.jpg Spannung pur und für Fans von Kriegsfilmen sicher mal ein interessanter Aspekt des Themas. Die Szenen bestechen weniger durch schauspielerische Leistung, denn durch die beklemmenden Situationen selbst. Ralph Finnes als bärtiger Söldner etwa wurde für vermutlich eher für seinen Namen, denn für die Relevanz seiner Rolle für den Film verpflichtet.

 

Die Leere nach dem Ende des Auslandseinsatzes paart sich mit der Erkenntnis, dass das tägliche Leben mit 12 Meter Frühstückscerealien eine gewisse hurtlocker_2.jpg Belanglosigkeit haben, wenn man davor Bomben entschärft hat. Willian James verpflichtet sich für eine Zeit an der Front. Die Problematik der Leere nach dem Frontdienst erinnert an Episoden der (übrigens gut gemachte) TV-Serie „Tour of Duty“ Nam-Dienst in Viet Nam“, die in den 80’ger Jahren bereits kritische Vergangenheitsbewältigung betrieb.

 

Mir fehlte der über den gesamten Film gehende Story-/Spannungsbogen. Die Attentäter bleiben anonym, gesichtslos, ein Zusammenhang zwischen den Bomben wird nicht hergestellt. Die Hoffnung, die restlichen Tage des Auslandeinsatzes lebendig zu überstehen, ist zwar ein probabler Aufhänger, aber als Leitlinie im Film zu dürftig ausgeführt. Hier hätte mehr „Fleisch an die Knochen“ geholfen. Abgesehen davon, dass vermutlich das Bombenentschärfen in Afghanistan bei den Deutschen Truppen ähnlich krass ist, wie bei den amerikanischen Kollegen, müssen wir uns die Traumata der US-Armed Forces ansehen?

 

Die Darstellung des Irakers als störrischer Esel - der sei es aus Ignoranz, oder aus gezielten hurtlocker_3.jpg Oppositionismus gegen die US-Truppen bockt– für den Kooperation oder Dankbarkeit ein Fremdwort zu sein scheint, ist nicht schmeichelhaft, aber vermutlich realistischer als einem lieb ist. Christian Camargo als Militärpsychologe, der das Kommando auf einen Einsatz begleitet und versucht die Bevölkerung mit Psycho-Talk dazu zu bewegen den Platz zu verlassen, hat einen gelungenen Kurzauftritt.

 

Tödliches Kommando ist über 2 Stunden lang, etwas Straffung insbesondere in der letzten halben Stunde hätte dem Film vielleicht nicht geschadet, um das Ganze runder zu machen.

 

Nachgeschmack: Bombenentschäften ist ein unglaublich krasser Mistjob. Ein Film im klassischen Männergenre.

 

The Hurt Locker läuft auf dem Münchner Filmfest!

 

 

6/10 Punkten

 
Drag me to Hell PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: C4rter   

Drag me to Hell
Originaltitel: Drag me to Hell Erscheinungsjahr:2009 - Regie: Sam Raimi

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Darsteller: Alison Lohman, Justin Long, Lorna Raver, Dileep Rao, David Paymer, Adriana Barraza

Vor circa einer Woche erhielt ich plötzlich eine Einladung zu einer Pressevorführung im Kino. Der Film der gezeigt werden sollte war der neue Film von Sam Rami, „Drag me to Hell“. Raimi mag ich sehr gerne, besonders seine „Evil Dead“ Reihe. Mit den „Spiderman“ Filmen konnte ich hingegen weniger anfangen. So entschloss ich mich dann natürlich die Pressevorführung in Köln zu besuchen.

Christine(Alison Lohman) geht es eigentlich recht gut. Sie hat einen netten Freund und einen guten Job als Angestellte in einer Kreditbank. Ihr winkt sogar bald eine Beförderung. Der Posten des stellvertretenden Direktors soll besetzt werden. Doch dafür muss sie skrupelloser mit den Kunden umgehen, als sie es momentan macht, sprich sie muss der Bank Geld einbringen. Ihr direkter Konkurrent Stu(Reggie Lee) hat das schon sehr gut raus und schmiert auch dem Chef(David Paymer) ordentlich Honig um den Bart. Als eine arme alte Zigeunerin(Lorna Raver) zu ihr an den Platz kommt, und Christine bittet die Leute aufzuhalten die ihr gerade das Haus und die Möbel wegpfänden, entscheidet sie sich, zugunsten der Beförderung, dagegen der alten Dame zu helfen. Die Dame reagiert beschämt, beleidigt Christine und wird dann vom Sicherheitsdienst aus der Bank geleitet. Doch abends lauert sie Christine im Parkhaus auf und belegt Christine mit einem schlimmen Fluch. Von nun an wird Christine von Visionen geplagt die ihr den Alltag zur Hölle machen. In Ihrer Not wendet sich Christine an einen Wahrsager(Dileep Rao) der ihr helfen soll. Doch der Wahrsager hat eine schreckliche Wahrheit für Christine parat…

Beim Trailer hatte ich noch Bedenken, dass Raimi nun denselben langweiligen MTV Horror macht wie sein Produktionsstudio „Ghost House Pictures“. Aber im Film wird man schnell eines Besseren belehrt und man merkt:“Rami kann es immer noch!“ Es gibt immer wieder Szenen und Situationen, die den typischen abgefahrenen, schwarzhumorigen Sam-Raimi-Humor enthalten, der die „Evil Dead“ Reihe so legendär gemacht hat.
Sei es Christines wahrhaft geniales zweites Treffen mit der wild gewordenen Zigeunerin in der Tiefgarage oder wie durch eine Art Séance der Geist der Zigeunerin beseitigt werden soll. Anwesend dabei, ein Ziegenbock und ein tanzender Zombie, der mich sofort an „Evil Dead“ erinnert hat. Aber auch die kleinen Dinge machen in „Drag me to Hell“ viel aus, und sei es hier auch nur ein Poster in Christines Wohnung, neben der Tür durch die gleich der Dämon brechen wird, auf dem steht:“Hang on, Baby!“

Der Soundtrack ist kraftvoll und unterstützt die Grusel-Szenen recht wirkungsvoll. Die Darstellerriege hat mir ebenfalls gut gefallen, Alison Lohman spielt überzeugend, Lorna Raver spielt grandios und Justin Long fällt auch nicht wirklich negativ auf.
Was hingegen im weiteren Verlauf etwas negativ auffällt, ist das Drehbuch. Es weicht gegen Ende einfach auf. Konnte Christine den Fluch, der ihr symbolisch durch einen Knopf ihrer Jacke vermacht wurde, zunächst nicht einfach an jemanden weiterverschenken, geht es am Ende dann auf einmal schon. Das ist einfach schlecht geschrieben.
Den Twist kurz vor dem Finale riecht man schon vorher, durch eine mehr als eindeutige Szene, 10 Meilen gegen den Wind. Trotzdem wird daraus eine riesen Sache gemacht. Das Finale selber ist aber dann erfreulich konsequent, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, auch wenn der Film-Titel eigentlich nicht viel Spielraum lässt ;-)

„Drag me to Hell“ gefiel mir im Endeffekt recht gut. Der Film wird selten langweilig, ist sehr unterhaltsam und Raimi hat sich in diversen Grusel-Szenen richtig ausgetobt. Die Mischung aus Humor und Horror die hier geboten wird, ist wohl nichts für die breite Masse aber Genre-Fans sollten einen Blick riskieren.

Filmbewertung: 7/10

 
Terminator - Die Erlösung PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   
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OT: Terminator - Salvation                                                            Screening: OV
Cast: Christian Bale, Sam Worthington, Anton Yelchin, Moon Bloodgood, Bryce Dallas Howard 
Regie: McG
Kinostart:  04.06.2009
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Wie der Film setzte ich auch hier die Vorgeschichte (T1-T3) als bekannt voraus.

 

Marcus Wright (SAM WORTHINGTON) ist zum Tode verurteilt. Das Einzige, an das dieser sich erinnern kann,– danach fehlt Marcus jegliche Erinnerung, bis er in dieser fremden, lebensfeindlichen Welt aufwachte.

 

In dieser Welt glauben die Widerstandskämpfer, eine neue, effektive Waffe gegen die Maschinen in der Hand zu haben. Über den Kommunikationsfunk-Kanal, den die Maschinen benutzen, könnte ein Störsignal gesendet werden, dass die Maschinen lahmlegt. Eine Großoffensive wird geplant, die auch die Zerstöhrung von Skynet beinhaltet. Der Tod der dortigen Gefangenen wird als notwendiges Übel von der Widerstandsleitung akzepiert, obwohl John Connor dagegen protestiert.

 

Die letzte Wahrnehmung von Marcus Wright ist die seiner Hinrichtung, nachdem er ein Verbrechen begangen hatte. Er hat eine Organspende-Erklärung gegenüber Dr. Serena Kogen unterzeichnet, die. in der Abteilung für Genetik bei Cyberdyne Systems arbeitet. Danach fehlt Marcus jegliche Erinnerung, bis er in in einem Amerika im Jahr 2018, nach dem Judgement Day aufwacht. Er will herausfinden, warum er nicht tot ist. Dahintreibend durch diese feindliche neue Welt, gestohlene Kleidung tragend und einen inneren Kampf ausfechtend mit der Frage, was nach seinem „Tod“ geschehen ist, wird Marcus von Kyle Reese (Anton Yelchin) vor einem T-600 Terminator gerettet. Er ruft Marcus den klassischen Text zu, ‘Come with me, if you want to life!‘

 

Immer wenn Kyle die Kurzwellen-Radiobotschaften von John Connor hört („If you hear this, you are the resistance”), träumt er davon, sich dessen Widerstand anzuschließen. Und Connor seinerseits ist verständlicherweise ebenfalls auf der Suche nach Kyle. t4_3.jpg

 

Marcus, Kyle und dessen Begleitung Star werden plötzlich getrennt, als sie von einem Harvester attackiert werden – einer riesigen insektenartigen Maschine mit vielen Armen und Beinen, mit denen sie nach ihren Opfern greift. Der Harvester ist von Hunter-Killern begleitet und kann zweirädrigen Moto-Terminatoren absetzen. Kyle und Star werden von dem Harvester nach einer Verfolgungsjagt in einen Transporter geladen und nach San Francisco zu Skynet geschafft.

 

Marcus dagegen kann der Gefangenschaft entkommen und rettet das Leben einer abgestürzten A-10-Pilotin, die bei dem Versuch, die Menschen vor dem Harvester zu beschützen, den Schleudersitz betätigen musste. Die Pilotin Blair Williams nimmt Marcus mit in ein Quartier des Widerstands, sie fühlt sich in seiner Schuld.

 

t4_2.jpg Auf ihrem Weg zur Basis des Widerstands wird Marcus durch eine Landmine verletzt. Bei der Ankunft im Außenposten der Rebellen wird er von Johns Frau Kate Connor versorgt. Kate ist die Erste, die bemerkt, dass der Körper von Marcus in ein neues, bisher unbekanntes Terminator-Modell modifiziert wurde – einen Hybrid mit menschlichem Herz, Hirn und Äußeren, aber mit dem sonstigen Innenleben eines Roboters.

 

Marcus, bislang komplett ahnungslos von dieser Verwandlung, wird von der Tatsache überwältigt, dass seine Exekution nur das Vorspiel für seinen derzeitigen Zustand war. Marcus hat Arme und Beine aus Metall, aber immer noch das Herz und das Gehirn eines Menschen.

 

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Terminatoren haben die Rebellen kein Vertrauen mehr zu dem Hybrid Marcus und wollen ihn ausschalten. Mit Hilfe von Blair kann Marcus fliehen und rettet dabei Connor vor Hydrobots. Marcus erklärt, dass er zu Skynet gehen will und dass dort auch Reese gefangengehalten wird. Verständlicherweise will Connor Reese befreien und muß damit ebenfalls in den Skynetkomplex…

 

Wird es bei Termonator 4 ähnliche Grundsatzdiskusionen geben, wie seinerzeit bei Star Wars Episode 1? t4_1.jpg

Ich denke nicht, denn zum einen sind die Terminatorfilme anders als bei Star Wars kontinuierlicher entstanden und zum anderen sind Kritikpunkte bei T4 meiner Ansicht nach offensichtlicher festzumachen.

 

Da sind zum einen die Schauspieler. Ich mag Christian Bale, aber hier kann er als John Connor nicht überzeugen, was vermutlich wesentlich am Script oder dessen Umsetzung liegt, das der Charakterentwicklung und den inneren Zweifeln zuwenig Platz lässt. Gleiches trifft leider auf den Charakter des Marcus zu.

 

Ich denke zudem, dass der Film keinen Christian Bale als Namen um Zuschauer in s Kino zu ziehen gebraucht hätte. Warum hat man nicht die Schauspieler von T3 weiter verpflichtet? Dies gilt neben der Person des John Connor umso mehr für die Besetzung der Kate Connor. Ander als Claire Danes, die in T3 überzeugte, legt Bryce Dallas Howard in T4 eine völlige Nullperformance hin. Der Kate in T4 nimmt man keinesfalls ab, dass Sie die Nr. 2 im Widerstand neben Connor werden wird.

 

Unerfreulich insgesamt ist, dass dem Film das glückliche Händchen von James Cameron bei der Story fehlt. Es fehlt eine klare durch den Film führende Linie ebenso, wie ein vernüftiger Klimax am Ende. Als Zuschauer vermisst man zudem die Spannung, den Druck der Story, ob die Helden der Bedrohung durch die Terminatoren entfliehen können. Dieser Druck war in der ersten Triologie neben der Action omnipresent, hier fehlt er weitgehend. Die beeindruckende Action überdeckt alles. McG mag zwar hübsche bunte Bilder zaubern können, Story und Schauspieler kann er nicht beflügeln.

 

t4_4.jpg Nimmt man dem Film das Postnuklearscenario ab - grundsätzlich ja, man weiss ja aus den Mad Max-Filmen wie es da aussieht. Die Produktion ist in etwas nonochrome im Look gealterten Films gehalten. Aber warum muß es an allen Ecken und Enden brennen? Die T-600 schießen nicht mit Explosivgeschossen, Woher kommt also Jahre nach dem Nuklearschlag das Feuer?

 

Wie sind die Terminatoren? Die T-600 von denen Reese in T1 seinerzeit sagte, sie seien leicht zu erkennen, kommen im gruseligen, Zombie-artigen Look daher, ihre Gummihaut aufgrund des Feldeinsatzes zerrissen. Die T-800 Produktion läuft erst an. Subjektiv fand ich die Sequenzen die seinerzeit als Teaser von T2 verwendet wurden (zu der Produktionsstrasse der T-800) cooler als das was jetzt in T4 zu sehen ist.

 

Alles in Allem ist Terminator Salvation leider nur Eyecandy für Actionfans ohne Storyanspruch. Terminatorfans werden vermutlich eher enttäuscht aus dem Kino kommen.

5,5/10 Punkten

 
Big Stan - kleiner Arsch ganz Groß PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   

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OT: Big Stan                                                                                    Screening: DV
Cast: Rob Schneider,Daid Carradine, Jennifer Morrison,  Scott Wilson, Henry Gibson,
Regie: Rob Schneider
Kinostart: 26.06.2009 

bigstan_plakat.jpg Rob Schneider spielt Stan, einen Con-Man, der alten Damen Timesharingwohnungen zu überhöhten Preisen aufschwatzt. Die Betrügereien führen schließlich zu seiner Verurteilung, Stan muss für 3 Jahre hinter Gitter. Das Einzige, was ihm sein schmieriger Verteidiger rausschlagen konnte, ist dass Stan die Haftstrafe erst in 6 Monaten antreten muss. Hintergedanke des Verteidigers, Stan soll doch die Zeit nutzen um einen sehr-SEHR ausgedehnten Urlaub in Südamerika zu machen. Aber Stan kommt nicht an sein angelegtes Vermögen und muss der bitteren Gefängnisrealität ins Auge sehen. In einer Rockerkneipe werden seine schlimmsten Ängste bestätigt. Ein Exknacki erzählt ihm, dass Vergewaltigungen von Häftlingen zur Durchsetzung der Hierarchie an der Tagesordnung sind. Stan ist eher klein und schmächtig, passt also eher ins Beute- denn ins Täterschema. Er fürchtet um seine rückwärtige Unschuld. 

Stan ergreift die Flucht nach vorne. Er will lernen sich zu schützen. Stunden in einer Kampfsportschule führen dazu, dass er von einem noch kleineren Gegner verprügelt wird und dass der Leiter der Schule ihn rausschmeißt. In der Gosse liegend trifft Stan auf den „Der Meister“ (David Carradine), der Kette rauchend bei Stan und seiner Frau Mindy (Jennifer Morrison) einzieht und Stan mit ekeligem Essen und Kampfsport auf den Ernst der Haft einstimmt. 

Als Kampfmaschine tritt Stan schließlich die Haft an. Im Gefängnis verschafft er sich bigstan_1.jpg Respekt indem er sich gleich mit allen Gangs, den Schwarzen, den Nazis, den Latinos, den Scientologen etc. anlegt und sich durch Prügel als Alphatier etabliert.  

Ehe Stan sich versieht, hat er seine eigene Gang und stellt neue Gefängnisregeln auf – unter Anderem keine Vergewaltigungen und Schlägereien mehr. Das wiederum passt dem Gefängnisdirektor (Dan Inosanto) gar nicht. Den der will die Häftlinge zu einer Revolte aufstacheln, um dann das Gefängnis schließen zu können. Er ist Landbesitzer und will das ihm gehörende Gefängnisgelände mit Timesharingwohnungen bebauen verkaufen. Stan wird unter Druck gesetzt, die alte Anarchie soll wieder einkehren. 

bigstan_2.jpg Big Stan ist ein bereits 2007 produzierter Film, bei dem der Verleiher möglicherweise gehadert hat, ob er nicht in Deutschland Direct-to-Video gehen soll. Der deutsche Zusatztitel ist ein Traum!! Wer sich sowas immer einfallen lässt, ich hatte gehofft, solche deutschen Titel zuletzt in den flockigen Achziger Jahren gesehen zu haben. 

Inhaltlich bleibt Rob Schneider weitgehend seiner Linie des mitunter unter die Gürtellinie gehenden Humors treu. Der Film hat Große Lacher, aber zuwenig Witz um über die Länge des Films zu tragen. Ab dem Zeitpunkt des Einfahrens von Stan in den Knast ist storymäßig schnell die Luft raus. Hier wäre mehr Komik schön gewesen. Als Knastkomödie ist Big Stan zu schwach. Von der Martial Arts Seite persifliert er mitunter Genreklassiker und kommt hier sehr im Look der 80ger Jahre rüber, Action sieht allerdings heute anders aus.

Man muß Big Stan zugutehalten, dass die Rollen treffend besetzt sind. Carradine als am Glimmstengel hängender „Der Meister“, der aufgrund des Rauchens kein Gefühl mehr in den Händen hat und impotent ist, spielt gekonnt routiniert und selbstironisch. Die Knastinsassen sind ebenfalls so besetzt, dass sie gelungen mit einem Schmunzeln die üblichen Klischees bedienen.

Nur so nebenbei, Stan verprügelt nach Verbüßen seiner Haft den Kampfschulenlehrer, der ihn am Anfang des Films aus seiner Schule geworfen hat, völlig überflüssig und ethisch echt abgründig. Ich vermute mal, dass diese Szene allein dem Film die FSK 16 eingebracht haben dürfte.   

Big Stan ist ein nettes Filmchen in der Kategorie „Film der Woche“ für Sonntag Abend im FreeTV.  

5,5/10 Punkten

 
New Moon - Biss zur Mittagsstunde PDF Drucken E-Mail
 
Geschrieben von: sushi25   

Concorde hat das Banner und das Teaserplakat zum 2. Teil von Twilight vorgestellt. Anvisierter  Kinostart in Deutschland ist bisher der 07. 01. 2010.

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