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Welcome to the Jungle
Originaltitel:
The RundownErscheinungsjahr:2003 - Regie: Peter Berg
Darsteller: The
Rock, Sean William Scott, Rosario Dawson, Christopher Walken, Ewen Bremmer
Filminhalt: Kurzes Spiel! Nenne 3 Actionfilm-Stars des neuen Jahrtausends.
Mir fällt da höchstens Jason Statham ein und der hier mitspielende The Rock.
In den 80er und 90er Jahren
sah das noch ganz anders aus. Dort gab es schillernde Namen wie Schwarzenegger,
Stallone, Seagal, Willis, Lundgren oder van Damme. Leider ist die Zeit dieser
Ikonen schon etwas länger vorbei. Seitdem wird immer wieder versucht neue
Helden zu etablieren aber geglückt ist das nie wirklich. Allerdings, auch das
Publikum ist mit so dreckiger 80s Action-Wahre meist nicht mehr zufrieden. Zu
dem bedauern vieler Fans der damaligen Filme.
In „Welcome to the Jungle“
spielt wie gesagt einer dieser neuen Hoffnungen mit. The Rock, bzw. Dwayne
Johnson der Name. Der war für mich eigentlich auf diesem Gebiet die größte Hoffnung
und in vielen Filmen agierte er auch recht gut. So auch hier. Leider geht der
Film ganz und gar nicht in die 80s Richtung, macht aber trotzallem viel Spaß. Aber
erst einmal zum Inhalt.
The Rock spielt den
Kopfgeldjäger und Geldeintreiber Beck. Dieser ist Spezialist für die ganz
harten und prügelt sich zu Anfang des Films erst einmal mit der kompletten Offensive
Line einer Footballmannschaft. Sein nächster Auftrag lautet den Sohn seines
Auftraggebers aus dem Amazonasgebiet nach Hause zu bringen. Der junge Mann hört
auf den Namen Travis(Sean William Scott) und ist seines Zeichens Schatzsucher.
Das Gebiet in dem er lebt und Schätze sucht gehört dem Minenchef Hatcher(Christopher
Walken). Dieser reagiert recht ungehalten als Beck mit dem jungen abhauen will
denn dieser ist hinter einem Artefakt her was Travis drauf und dran war zu
finden. So muss sich Beck mit Hatcher rumschlagen und der gute Travis will
irgendwie auch nicht so recht nach Hause….
Allein der Beginn des Films
ist herrlich. Beck begibt sich in eine Discothek um dort von einem Footballspieler
Schulden einzutreiben. Im Eingangsbereich trifft er Arnold Schwarzenegger. Im
vorbeigehen wünscht dieser nur:“Viel Spaß da drin!“
Einfach nur genial diese Szene. Ein symbolisches abklatschen der alten und der
neuen Generation. Die nachfolgende Prügelei und eigentlich auch alle anderen
Action Szenen können sich wirklich sehen lassen und machen viel Spaß. Zum Ende
hin nimmt The Rock auch mal 2 Knarren in die Hände, aber da es sich um einen
PG13 Film handelt vermisst man vielleicht stellenweise ein wenig Brutalität.
Aber The Rock überzeugt definitiv.
Genial ist neben The Rock
natürlich noch Christopher Walken. Was den in diesen Film verschlagen hat weiß
ich zwar nicht so ganz, aber die Rolle die er ausfüllt wurde ihm einfach auf
den Leib geschrieben. Recht kranker, teils auch extrem schrulliger Charakter.
Perfekt für Walken.
Scott füllt den Comedy Part
auf, stellenweise allerdings nur leidlich komisch. Aber ein paar Knaller bringt
auch er in den Film.
Im Großen und Ganzen
Unterhält der Film über weite Strecken sehr gut und dreht am Ende auch nochmal
gut auf zu einem genialen Showdown was stelleweise an eine Western Schießerei
erinnert. Dazu eine wirklich tolle Kameraarbeit und nette Kulissen.
Filmbewertung:
8/10
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