Filmkritik: The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning PDF Drucken E-Mail
 
The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Originaltitel: The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning - Erscheinungsjahr: 2006 - Regie: Jonathan Liebesmann



Filminhalt: Am Anfang findet Sheriff Hoyt (R. Lee Ermey) eine Gruppe Jugendlicher, deren Urlaubstrip ein schnelles Ende in einem Unfall in einer verlassenen Kleinstadt gefunden hat. Die Freunde Dean (Taylor Handley) und Eric (Matthew Bomer) und ihre Freundinnen Chrissie (Jordana Brewster) und Bailey (Diora Baird) hatten sich auf eine vergnügliche Reise mit dem Auto eingestellt, bevor Dean und Eric als Soldaten nach Vietnam gehen müssen. In der Hoffnung doch noch weiterzukommen vertrauen sie sich Sheriff Hoyt an, welcher sie direkt in ein Haus führt, welches von einer wahnsinnigen Familie bewohnt wird. In einem Kampf ums nackte Überleben müssen sie sich gegen die verrückten Familienmitglieder durchsetzen und versuchen zu entfliehen, doch die wirkliche Bedrohung steht noch bevor: Letherface (Andrew Bryniarski), einer der Sprößlinge, hat sich mit einer Kettensäge bewaffnet und will erste Erfahrungen im Töten sammeln...

Filmbewertung: 6/10

Wieder einmal ein Prequel...diesmal zum Texas Chainsaw Massacre. Neben dem Original von 1974 (welches eigentlich jeder Horrorfan kennen sollte) hat 2003 die Remakewelle mit "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre" begonnen und wurde 2006 mit "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" fortgesetzt."The Beginning" erzählt, wie der Titel schon vermuten läßt, vom Anfang und Entstehung der Killerfamilie.

Der Film fängt bereits ziemlich heftig an...da die Ereignisse in der Vergangenheit spielen, ist dieser Part des Filmes in Sepiafarben getaucht, was den Film einen besonderen Charakter verleiht, welcher den ganzen Film über erhalten bleibt. In dieser Szene sieht man, wie der Killer geboren wird und zu seiner Familie kommt. Durch die Musikuntermalung wirkt das Ganze noch heftiger und grusliger. Die Familie ist den Fans der Filme bereits bekannt, aber hier sieht man wieder, wie gefühlslos, unbarmherzig und gestört die Familie doch ist.

Weiter geht der Film dann mit der Einführung der Teenager, die aber eigentlich keine Besonderheit darstellen, da diese jedem 0815-Horrofilm entsprungen sein könnten. Es handelt sich hierbei um unbekannte Schauspieler, die für den Film eigentlich auch nicht sonderlich viel schauspielerisches Können benötigen, aber Ihre Sache trotzdem ganz gut machen.

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Danach wird der Hauptdarsteller des Filmes vorgestellt...die Kettensäge. Mit passender Musikuntermalung wird diese von der Kamera zum erstenmal eingefangen, obwohl sie noch nicht sofort zum Einsatz kommt.
Die Kettensäge wird natürlich wieder vom Mutanten geführt, der durch seinen erlernten Beruf die Menschen nicht besser behandelt als das Vieh, welches er früher geschlachtet hat. In diesem Teil ist es auch interessant zu sehen, wie der Killer seine Opfer erst begutachtet, bevor er diese tötet. Die Kettensägenmonster sehen nach Ihrer Begutachtung und Behandlung mit der Kettensäge natürlich dementsprechend übel aus. Das es realistisch gesehen eigentlich nicht viel Sinn macht, die Opfer mit einer Kettensäge zu töten, interessiert den Bösewicht dabei nicht.
Der Mutant tötet seine Opfer zwar mit viel Lärm, redet aber selbst im Film überhaupt nicht, da er auch wortlos eine gruselige Figur abgibt. Manchmal erinnert er einen sogar an Jason, den Killer aus den "Freitag der 13." Filme, da er in einer Verfolgungsjagd auch eine Maske trägt und das Opfer durch den Wald verfolgt.

Der Film ist nicht unbedingt sonderlich kreativ, da er sich vom Vorgänger fast garnicht unterscheidet. Wenn man es genau nimmt, werden sogar einige Szenen aus dem vorgänger kopiert...lustigerweise ist sogar wieder die Szene dabei, in der eines der weiblichen Opfer im knappen Oberteil in eine Pfütze fällt (diesmal befindet sich die Pfütze sogar im Haus)
Es ist eigentlich schade, dass in solchen Filmen wenig innovative Szene verwendet und stattdessen immer wieder die typischen Szenen verfilmt werden, die jeder schon x-mal in einem Horrorfilm gesehen hat. Aber anscheinend funktionieren das auch immer wieder, sonst würden sich die Macher ja mal was anders einfallen lassen.
Was mir aber besonders gut gefallen hat, waren die Kamereinstellungen und der Filter, der für die Farbegebung der Bilder verwendet wurde. Das verleiht dem Film wirklich eine einmalige Note. Die musikalische Untermalung konnte mich ebenso überzeugen, da diese bei notwendigen Szenen gekonnt den Gruselfaktor untermautert hat.

Obwohl der Film zwar durchaus unterhaltsam ist, kommt er vom Gruselfaktor nicht an den Originalfilm von 1974 ran. Wer allerdings mal einen Gruselschocker für zwischendrin sucht, kann aber trotzdem zugreifen und wird sicherlich gut unterhalten. • weitere Informationen über TCM The Beginning

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