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Filmkritik: The Flags Of Our Fathers PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Montag, 22. Januar 2007

The Flags Of Our Fathers
Originaltitel: The Flags Of Our Fathers - Produktionsjahr: 2006 - Regisseur: Clint Eastwood

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Filmbewertung: 7,5/10

Gibt es ein bekannteres Bild aus dem zweiten Weltkrieg als das Bild in dem die Soldaten die Amerikanische Flagge hissen? Mir fällt keins ein. Und genau um dieses Bild geht es in diesem Kriegsfilm. Vornweg sollte man noch erwähnen, dass dieser Film eigentlich nicht groß patriotisch ist, worüber ich sehr froh bin, da die meisten (Anti)Kriegsfilme aus Amerika vor Patriotismus nur so strotzen.
Stattdessen ist der Film eigentlich eher realistisch gehalten, vom Stil her ähnlich wie "Der Soldat James Ryan".

Klasse finde ich an diesem Film, dass die erlebten Geschenisse nicht kontinuierlich erzählt werden, sonder die ganze Wahrheit der Geschichte erst langsam über die Flashbacks der einzelnen Charaktere erzählt wird.
Durch diese Flashbacks wird einem mal wieder klar, wie sinnlos, anstrengend, hinterlistig, tödlich und brutal so ein Krieg doch sein kann.
Die Schlachten werden in der Gewalt rübergebracht in der diese wohl auch stattgefunden haben, ohne Kompromiss fliegen da auch mal ein Kopf und einzelne Gliedmassen über den Bildschirm. Wer schon bei James Ryan nicht hingucken konnte, dem wird es hier auch nicht besser gehen.

Interessant finde ich auch die Macht der Medien, die mit einem Bild, einen Stein ins Rollen gebracht haben, der einfach unglaublich ist. Außerdem ist es auch verwunderlich, wie schnell Helden geboren und vom Volk gefeiert werden, ohne das diese Großartiges geleistet haben.

Zurecht hat Clint Eastwood für diesen Film den Golden Globe bekommen, da die Regiearbeit sicherlich nicht einfach war, aber hervorragend gemeistert wurde. Wer also auf solche Filme steht und  "Band of Brothers" und "Soldat James Ryan" schon gefallen hat, der kann bei "Flag of our Fathers" nicht viel falsch machen.

Weiter Infos zum Film:
• Der Film wurde unter den Codenamen "Montana" an die Kinos versendet. Außerdem wurde die erste Rolle und die restlichen Rollen separat versendet, um zu verhindern, dass der Film durch Raubkopierer vorzeitig im Netz landet
• Der Film wurde anschließend an den Film "Letters from Iwo Jima" gedreht
• Die Kampszenen wurden nicht auf Iwo Jima gedreht, da die japanische Regierung nicht zustimmte. Der Film wurde deshalb auf Island gedreht.

 

 • weitere Informationen über Flags of our fathers
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 17. Juni 2007 )
 
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