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Filmkritik: Lucky Number Slevin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Sonntag, 28. Januar 2007

Lucky Number Slevin
Originaltitel: Lucky Number Slevin - Herstellungsjahr: 2006 - Regisseur: Paul McGuigan

Lucky Number Slevin, Bruce Willis, Starportraits, VOD, DVD-Verleih




















Inhalt:
Das Leben läuft nicht gut für Slevin (Josh Hartnett). Sein Gebäude und somit seine Wohnung wurde evakuiert, bei einem Überfall wurde ihm der Ausweis geklaut und er hat gerade seine Freundin beim Seitensprung ertappt. Er zieht kurzfristig in das Appartement seines Freundes Nick Fisher in New York um von Los Angeles und seinen Sorgen etwas Abstand zu gewinnen. Doch ein Unglück kommt selten allein und es soll alles noch schlimmer kommen.

In der Unterwelt von New York regieren die beiden gefürchteten Grössen „The Rabbi“ (Sir Ben Kingsley) und „The Boss“ (Morgan Freeman). Die beiden waren einst Partner, sind aber zu Erzfeinden geworden und operieren von zwei Gebäuden aus, die sich direkt gegenüberstehen. Trotz ihrer Macht sind sie verfolgt von Paranoia und keiner hat seine Hochburg aus Angst vor dem anderen seit 20 Jahren je verlassen. Die Spannung zwischen den beiden wächst täglich. Um den Mord seines Sohnes zu rächen, plant der Boss einen Anschlag auf den Sohn des Rabbi, aber es soll nicht nach Mord aussehen. Um sein Problem zu lösen, engagiert der Boss den berüchtigten Killer Goodcat (Bruce Willis), dessen Plan ganz simpel ist: einen Glücksspieler zu finden, der dem Boss Geld schuldet und ihn zu zwingen, Rabbis Sohn zu töten. Ihr Ziel ist Nick Fisher.

In der Zwischenzeit lernt Slevin Nicks lebhafte und hübsche Nachbarin Lindsey (Lucy Liu) kennen, die eigentlich nur zufällig in Nicks Appartement kam. Dann klopft es an der Tür und des Bosses Abgesandte stehen vor der Tür um Nick Fisher abzuholen. Trotz Slevins heftigen Protesten bleiben sie unbeirrt davon überzeugt, er sei Nick Fisher. Sie bringen Slevin in die Festung des Bosses, der Slevin klarmacht, dass er nur von seinen Schulden freikommt, wenn er den Sohn des Rabbis beseitigt. Slevin ist schnell eingeschüchtert von den Männern des Bosses, die ihn ebenfalls für Nick Fisher halten. Es entwickelt sich ein Katz- und Maus-Spiel zwischen den beiden Unterweltgrössen - und Slevin mittendrin. Während all seiner Trips zwischen den beiden Gangsterbossen wird Slevin noch dazu vom New Yorker Polizisten Brikowski (Stanley Tucci) überwacht. Slevin und Lindsey, die sich sehr gut verstehen, merken dass sich die Schlinge immer enger zieht. Slevin muss dringend etwas tun, vielleicht sogar etwas Undenkbares, um diesem Albtraum aus Verwechslungen zu entkommen

Filmbewertung: 8/10

Erstmal muss ich meine Verwunderung zum Ausdruck bringen, dass es dieser Film bei uns nicht ins Kino geschafft hat und nur auf DVD veröffentlicht wurde. Schon alleine das Staraufgebot (in den Hauptrollen sind Bruce Willis, Morgan Freeman, Josh Hartnett, Lucy Liu und Ben Kingsley zu sehen) ist eigentlich ein Publikumsmagnet...wenn dann auch noch die Story stimmt, wie in diesem Film, sollten eigentlich die Kinokassen klingeln.

Die Story und Umsetzung des Filmes erinnert mich an Filme wie "Snatch", "Bube, Dame, König, Gras" oder auch an so manchen Tarantino Film und ist alleine deswegen schon recht unterhaltsam.

Der Film ist ideenreich, actiongeladen und noch dazu ziemlich lustig. Vor allem die schnuckelige Lucy Liu spielt Ihre Rolle zusammen mit  Josh Hartnett ziemlich gut und die beiden ergänzen sich hervorragend. Die anderen Schauspielergrößen spielen Ihre Rollen natürlich wie gewöhnt auf überzeugend hohem Niveau.

Bis zum Schluss ist die ganze Geschichte eigentlich nur eine Verwechslungsgeschichte mit lustigen Einlagen, die erst zum Ende Ihre ganze Komplexität zur Schau stellt.

Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte schnellstens in die nächste Videothek rennen oder noch bequemer sich den Film über die Onlinevideothek besorgen.

Weiter Informationen zum Film:


• Josh Hartnett lebte mit dem Regisseur und seiner Freundin in New York, während das Drehbuch geschrieben wurde. Da der Regisseur Paul McGuigan während dieser Zeit Josh Hartnett oft nur mit einem Handtuch bekleidet gesehen hat, ist das auch der Grund, warum Slevin (Josh Hartnett) im Film lange Zeit nur ein Handtuch trägt. Außerdem wirkt Slevin dadurch auch verletzlicher.


 • weitere Informationen über Lucky # Slevin
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