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Filmkritik: Jurassic Park 2 - Lost world PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Samstag, 28. Juli 2007
Vergessene Welt - Jurassic Park 2
Originaltitel: Lost World:Jurassic Park 2 - Erscheinungsjahr: 1997 - Regie: Stephen SpielbergJurassic Park Lost word, Stephen Spielberg, Jeff Goldblum, Trailer, Filmkritiken, Filmbewertung












Nach dem ersten Teil habe ich mir heute mal wieder Jurassic Park II angesehen. Damals hab ich mir den Film im Kino angesehen und soweit ich das noch in Erinnerung habe, fand ich den Film damals ziemlich gut. Heute hingegen ist von der Begeisterung von damals nichts mehr übrig geblieben, da der Film im Gegensatz zum ersten Teil nur als billiger Abklatsch bestehen kann, was zum einen an der miesen Story, als auch an der Umsetzung dieser liegt. Das Ganze wirkt wie ein liebloser Schnellschuß, der nur dazu dient die Kinokassen zu füllen, aber vom genialen Einfallsreichtum Spielbergs nicht viel vorweisen kann.

Wenn man es genau nimmt, fehlt Jurassic Park genau dass, was den ersten Teil ausgemacht hat...von den guten Schauspielern sind nur noch vereinzelte Charaktere übrig geblieben. Einzig und allein Ian Malcom gespielt von Jeff Goldblum kann zeitweise wieder überzeugen, wobei auch er das übliche Niveau nicht immer halten kann. Die neu eingeführten Charaktere mögen zwar ganz nett sein, die meisten sind aber einfach nicht gut gespielt. Neben der Story und den Schauspielern sind es auch noch vereinzelt dämliche Szenen, die den Film wirklich nicht aufwerten. In einer Szene hängen die Hauptdarsteller in einem Bus fest, der kurz davor ist die Klippen hinabzustürzen. Als die Frage geklärt ist, dass ein Seil die rettende Lösung sei, fragt der vermeintlich Retter, ob noch was gebraucht wird. Versetzt Euch mal in diese Lage...wer von Euch würde darauf mit einem lockeren Spruch antworten, wie: 3 Cheesburger...meiner bitte ohne Zwiebeln...und für mich noch einen Donout? (alle die jetzt "Hier, ich!" schreien lügen) :)
Ebenso finde ich eine Szene total dämlich, in der das junge Mädchen in einer Hütte Querstangen zum rumspringen missbraucht und erstmal ein paar Übungen damit macht, bevor sie mit einem Tritt einen der Dinos durch das Fenster schleudert und dann zielsicher auf dem Boden landet...sowas wirkt einfach nur lächerlich.

Der B-Movie Stil, der in der letzten Hälfte des Filmes auftritt ist hingegen schon wieder lustig. Damit meine ich den Auftritt des T-Rex in der großen Stadt. Die Schreie und Reaktion der Menschen erinnert doch schon sehr an die alten Monsterfilme, allen voran natürlich Godzilla. Ansonsten ist dieser Auftritt allerdings nur sehr kurz und irgendwie das Ende dann auch viel zu schnell da, ohne das vorher noch wirklich viel passiert. Da wurde meiner Meinung nach Potenzial verschleudert, welches man viel besser nützen hätte können. Das sowas besser funktionieren kann, sieht man zum Beispiel an Peter Jacksons King Kong.

Ein Pluspunkt bleibt noch. Wie auch im ersten Teil sind die Animationen und Darstellung der Dinos natürlich wieder einmalig. Auch wenn im 2. Teil der T-Rex als großer Hauptdarsteller in den Vordergrund gerückt wird, gefallen mir speziell die kleinen Zwergendinos, welche wirklich gut gemacht sind und dem Film auch zu ein paar Highlights verhelfen.

Zum Schluß bleib zwar ein eingermassen unterhaltsamer Spielfilm, der aber einen bitteren Nachgeschmack hinterläßt, der auch durch die guten Szenen im Film nicht hinuntergespühlt wird.

Filmbewertung: 5,5/10

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. August 2007 )
 
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