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Filmkritik: Harsh Times - Leben am Limit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Donnerstag, 31. Mai 2007
Harsh Times - Leben am Limit
Originaltitel: Harsh Times - Erscheinungsjahr: 2005 - Regie: David Ayer



Filminhalt: Der Ex-Army Ranger und Golfkriegsveteran Jim Davis (Christian Bale) wurde unehrenhaft aus dem Militärdienst entlassen. Einziger Lichtblick ist seine mexikanische Freundin. Doch um sie heiraten und in die USA bringen zu können, benötigt Jim einen Job und versucht deshalb bei der LAPD anzuheuern. Die meiste Zeit hängt er jedoch mit seinem besten Kumpel Mike (Freddy Rodriguez) rum und lässt es ordentlich krachen. Obwohl Mike von seiner langjährigen Freundin Sylvia (Eva Longoria) bedrängt wird, sich endlich einen Job zu suchen, fahren die Männer davon unbeeindruckt weiter durch die Straßen von South Central L.A. und schlittern unaufhörlich zurück in ihr altes Leben, dominiert von Drogen, Gewalt und Verbrechen.

Filmbewertung: 6/10

„Harsh Times“ ist ein Film, den man nicht gesehen haben muss, der aber trotzdem sehr unterhaltsam ist. Auch in diesem Film spielt wieder Christian Bale eine der Hauptrollen, was für mich schon wieder ein Grund war den Film anzusehen.
Hier beweißt Christian Bale als Schauspieler auch wieder seine Wandlungsfähigkeit. Dies zeigt er nicht so dramatisch wie in „The Machinist“ für dessen Rolle er sich zu einem Hungerhaken herunterhungerte, vielmehr durch sein Verhalten welches er in dieser Rolle zu Tage bringen muss.

Aber auch der sympathische Schauspieler Freddy Rodriguez, den viele aus der Serie „Six feet under“ kennen, und der die zweite Hauptrolle übernimmt, hat mich bei der Entscheidung unterstützt, welchen Film ich aus der Videothek mit nach Hause nehme.

Filmtrailer: Harsh Times

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“Harsh Times“ ist kein Drogenfilm, auch wenn in diesem Film Drogen konsumiert werden. Ebenso ist es auch kein Gangsterfilm, auch wenn Einflüsse aus dem Gangsterbereich zu sehen sind und sogar eine wichtige Rolle spielen. Vielmehr ist es ein Film, der zeigt, was aus Leuten werden kann, die in der Army für Ihr Vaterland gekämpft haben und sich damit Ihr restliches Leben vermurksen.
Das ist zwar am Anfang des Filmes noch nicht eindeutig klar, auch wenn die Alpträume von Jim (Christian Bale) darauf hindeuten, aber spätestens zu Ende des Filmes wird einem bewusst, warum Jim so ist, wie er ist. Aufgrund der fehlenden Perspektive der beiden Hauptfiguren
Der Film erinnerte mich auf eine bestimmte Art und Weise auch an den Film „Training Day“, auch wenn ich Anfangs nicht wusste weshalb, war es mir klar, als ich erfahren habe, dass David Ayer, der Regisseur diesen Films, das Drehbuch zu „Training Day“ geschrieben hat. Die Hauptparallele sind die Streifzüge der beiden Hauptfiguren, die scheinbar sinnlos mit Ihrem Auto durch die Gegend fahren. War es in „Training Day“ noch unterhaltsamer, verliert es in „Harsh Times“ durch die fehlende Perspektive der Hauptdarsteller seinen Reiz.
Der Schluss hat mir eigentlich dann wieder ziemlich gut gefallen, da er doch sehr heftig, aber gleichzeitig auch ergreifend ist.

Da der Film allerdings keine hervorragenden Höhepunkte zu bieten hat und eigentlich nur so vor sich hinplätschert (wenn auch auf eine unterhaltsame Art und Weise), wird es für mich keiner der Filme werden, die ich mir viel öfters als einmal anschauen werde. Für einen unterhaltsamen Fernsehabend taugt er aber allemal.

weitere Informationen über Harsh Times

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