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Filmkritik: Garden of Love PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Dennis Chojnacki   
Dienstag, 1. Juli 2008
Garden of Love ( Der blutige Alptraum beginnt)

Garden of Love, Bela B, Ärzte, Movie charts, dvd charts, vod Regie: Olaf Ittenbach
Produktionsland: England, Deutschland
Erscheinungsjahr: 2003
Länge: 83 min
FSK: 18
Hauptrolle: Bela B. Felsenheimer

Inhalt:
Der Film beginnt sofort mit einem Blutbad! Ein Mörder mit einer Clowns-Maske bringt auf grauenvolle Art und Weise eine ganze Familie um. Die einzige die überlebt hat ist die kleine Rebecca allerdings verliert sie durch dieses Szenario ihr Gedächtnis.

Rebecca wird von ihrer Tante und ihrem Onkel adoptiert und die Jahre vergehen, der Mörder wird nie gefunden, der Fall wird zu den Akten gelegt. Rebecca ist jetzt erfolgreich an der Uni tätig und hat einen Dozenten als Freund. Alles scheint perfekt zu sein.

Bis plötzlich Rebecca von einem Geist heimgesucht wird der grässlich entstellt ist.
Dieser Geist zwingt Rebecca sich an die Geschehnisse an damals zu erinnern und nach Hause zu kommen.
Rebecca ist durch diese ständigen Visionen die sie Tag für Tag heimsuchen dem Wahnsinn nahe. Der grauenvolle Geist lässt ihr keine Ruhe und auch ein Lied schwirrt ihr die ganze Zeit durch den Kopf. “Garden of Love” So ist der Titel des Liedes und als Rebecca über dieses Lied Forschungen anstellt kommt sie der Herkunft des Geistes immer näher.

Rebecca erfährt letzten Endes dadurch von ihrer Adoption und weiß nun, dass der Geist kein geringerer ist als ihr Vater. Dank der Informationen eines Polizisten der damals den Massenmord versucht hat aufzuklären ist jetzt Rebecca klar geworden, dass der Geist ihres Vaters keine Ruhe finden kann. Doch weswegen dies so ist bleibt ihr Rätsel.

Daraufhin Rebecca in das Haus zurück zu kehren wo die Grauenvolle Morde Stattgefunden haben. Zusammen mit einem Polizisten als Schutz betritt sie das alte Landhaus. Auf Grauenvolle Art und Weise muss Rebecca erfahren, dass die Hausherren, sprich der Geist ihres Vaters und allen anderen Familienmitgliedern es darauf abgesehen haben sich an ihre Peinigern zu Rächen.

Sie verlangen von Rebecca den echten Mörder in das Haus zu bringen, weil sonst ihre Seelen keine Ruhe finden können. Rebecca muss daher auf eigene Faust die Verbrecher von damals ausfindig machen.

Bei ihrer Suche erfährt sie, dass sich hinter den Morden mehr verbirgt als ein Ritualmord und sie damals als kleines Kind dabei eine wichtige Rolle gespielt hat. Der Kreis der verdächtigen wird immer kleiner wie auch der Kreis der Menschen den sie vertrauen kann. Denn ihr wird klar, dass der Mörder von damals es jetzt auf sie abgesehen hat und ihr näher ist als ihr lieb ist.

Rebecca läuft die Zeit weg und der blutrünstige Durst nach Vergeltung der Geister wächst ins unermässliche.

Filmtrailer: Garden of Love
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Filminfo:
Ja ihr sieht recht! Bela B. von den Ärzten spielt hier die Hauptrolle und das ziemlich ordentlich. Der Film konnte sogar in England und Amerika Fuß fassen, was nur selten deutschen Filmemachern gelingt.
Der Film musste öfters gekürzt werden und ist einer der brutalsten Horrorfilme die es auf dem internationalen Markt gibt.

Filmkritik:
Die Idee einer solchen Art von Horrorfilm ist sehr beliebt. Die Idee eines Geistes der keine Ruhe findet, weil ihm etwas schreckliches widerfahren ist kennen wir alle nur zu genüge. Jeder japanische Horrorfilm beinhaltet diese Grundidee und wird mit der Zeit immer stumpfer. Also musste sich Olaf Ittenbach etwas neues einfallen lassen womit er den Film so bekannt macht, dass er nicht ein Abklatsch von anderen Horrorfilmen sein wird. Deshalb haucht Olaf Ittenbach diesem Film seine eigene Note ein die als Weltweiten Wiedererkennungswert gilt. Er erschuf einen Horrorfilm der von der Brutalität her kaum zu überbieten ist. Frei Nach dem Motto “ Wenn ich ihn nicht berühmt machen kann, dann mach ich berüchtigt”

Es stimmt zwar, dass der Film in Punkto Brutalität seines Gleichen sucht aber ist er von der Qualität her doch sehr mangelhaft. Alleine die Kamera-perspektivien sind sehr simpel und langweilig. Keine ineinander fließenden Szenen die man sich in einem Horrorfilm wünscht um einen Schockeffekt zu erreichen. Es kommt einem vor wie eine Aneinanderreihung von Bildern die hintereinander abgespult werden. Aber auch die Qualität der Aufnahmen lassen sehr stark zu wünschen übrig wo ich sagen muss, dass der Film wohl mit einer ziemlich billigen Filmkamera aufgenommen worden ist. Wirklich eine Zumutung für den Zuschauer.

Der Ton ist relativ gut hergestellt worden, weil die deutsche Sychronisation doch einiges grade hinbiegen konnte. Besonders was der Klang der Stimmen betrifft. Aber ich muss bemängeln, dass man bei der Stimmlichen-Darstellung der Geister ruhig eine Stimmenverzerrung hätte einbringen können. Denn von der Stimme her sind die Geister alles andere als furchteinflößend. Aber vor allem bei den Ton-Effekten fallen einen sofort Defiziente auf. Man merkt, dass alleine das schwingen eines Messers sehr auffällig von einem Computerprogramm begleitet wird und gar nicht realistisch erscheint. Auch zu erwähnen ist, dass der Ton bei den Splatterszenen sehr oft bei jeder Szene exakt wiederholt wird.

Zu der Auswahl der Schauspieler ist zu sagen, dass sich ihr Talent sehr in Grenzen hält. Man merkt von Anfang an, dass es für viele Schauspieler hier um die erste Rolle ihres Lebens handelt und wirklich keinerlei Erfahrung besitzen.
Einzig und alleine Bela B. der den Vater von Rebecca spielt und Natasza Boon (Rebecca) merkt man fundamentalische Schauspielerfahigkeiten an die allerdings recht wage sind.

Wie schon gesagt ist die Story von der Grundidee her schon in vielen Horrorfilmen vertreten und bringt nichts neues was dem Zuschauer irgendwie beeindrucken könnte.

Die Splatter Szenen haben auch ihre Schattenseiten. Oft hat man das Gefühl, dass eine Puppe da zum Einsatz kommt und die Masken und das Make Up nicht grad realistisch erscheinen was die Opfer betrifft. Aber auch außerhalb der brutalen Splatter Szenen hat das Make Up versagt siehe den Polizisten Daryl Jackson. Einfach nur lächerlich!

Einzig und alleine ist es der Brutalität in diesem Film zu verdanken, dass der Streifen auch auf internationale Ebene ein Begriff für Horrorfans ist. Auch wenn er in England keine positive Kritik abgeräumt hat. Der Film ist wirklich einer der brutalsten Filme die ich persönlich kenne und finde, dass der Film aufjeden Fall nur was für Menschen ist mit starken Nerven was das Makabere betrifft. FSK : 18, vollkommen gerecht.

Der Film ist echt nur was für Fans die auf Splatter-Filme stehen und über die schlechte Aufmachung des Filmes und die schlechten Schauspieler hinwegsehen können. Was allerdings sehr unwahrscheinlich ist.
Oder schaut euch den Film mit Freunden an die einen starken haben und lacht über die schlechte Aufmachung des Filmes …. Nur der Film “Camp Blood” ist schlechter!

Der Titel wird dem Film gerecht “Der Alptraum beginnt”

Schulnote für den Film: 5
Skala von 1/10: 1.8






 

 

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Kommentare (1)Add Comment
...
geschrieben von headroom, Juli 01, 2008
Obwohl ich Bela B. eigentlich ganz gut finde, kommt der Film wohl nicht auf meine MUST-SEE Liste. Die Kritik ist aber trotzdem gut geschrieben :)

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Juli 2008 )
 
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