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Filmkritik: Evil Aliens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von C4rter   
Sonntag, 24. Juni 2007

Evil Aliens
Orginaltitel: Evil Aliens - Erscheinungsjahr: 2005 - Regie: Jake West



Darsteller: Chris Adamson, Emily Booth, Sam Butler, Tree Carr, Tim Clark

Filminhalt: Auf einer kleinen Insel vor Wales in England landen Aliens. Ihre ersten Opfer sind ein Pärchen welche sich in einem der Zahlreichen Steinkreise Großbritanniens vergnügen. Der Mann wird zerschnetzelt, sein Freundin bekommt einen Alien Embrio verpasst. Eine Reporterin einer drittklassigen Alien-TV-Show kommt mit Kamerateam und Schauspielern zum Ort des Geschehens und glaubt die ganze Sache nicht so recht. Allerdings nur bis das Morden wieder losgeht. Aber dann wird den Aliens so richtig der Arsch aufgerissen.

Am ehesten vergleichen kann man „Evil Aliens“ wohl mit Peter Jacksons Amateur Film „Bad Taste“. Trotz seiner Amateurhaftigkeit genießt dieser Film bei Splatterfans Kultstatus. „Evil Aliens“ wird wohl nicht so lange in Erinnerung bleiben.

Die Story von „Evil Aliens“ ist natürlich weder originell noch mit unvorhergesehenen Wendungen gespickt. Bei Filmen dieser Art kommt es eher auf die Qualität der Splatter Szenen und auf eine interessante Gruppe Opfer an. Diese illustre Gruppe ist gegeben. Es gibt 2 attraktive Frauen, eine Schwuchtel, einen „Schönling“, drei Typen die nur Walisisch sprechen und die darum keiner versteht und einen Alien Forscher der definitiv dem Charakter Derek aus „Bad Taste“ nachempfunden ist aber leider nie ganz seine schrullige Art erreicht.

Die Splatter-Szenen werden stellenweise unterstützt von CGI-Effekten. Was sich auf dem Papier vielleicht ein wenig blöd anhört funktioniert im Film relativ gut. Das liegt daran das die handgemachten Effekte noch überwiegen und die CGI Hilfe oft nur in Ausnahmesituationen eingesetzt wurde. Die CGI-Effekte die für die Raumschiffe eingesetzt wurden sind allerdings nicht wirklich gut und wirken leider recht billig.

Versöhnlich stimmen etliche Genre Referenzen zu bekannten Filmen wie „Alien“, „Der weiße Hai“, der oben erwähnte „Bad Taste“ sowie „Braindead“. Die „Braindead“ Referenz fand ich besonders gelungen, braucht eine der Protagonistinnen doch eine Waffe, überlegt kurz ob sie einen Rasenmäher nehmen soll, und greift dann doch zum Heckenschneider.

Sehr gelungen ist auf jeden Fall der Schlussgag, welcher die Alien-Sendung der Reporterin von den Menschen auf die Aliens ummünzt. Einfach selber ansehen. Ganz witziger Genre Beitrag mit Schwächen in Drehbuch und Schauspiel wie auch Effekten. Aber für einen vergnüglichen Abend reicht‘s.

Filmbewertung: 6,5/10

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