| Filmkritik: Elementarteilchen |
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| Geschrieben von Headroom | |
| Sonntag, 21. Januar 2007 | |
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Elementarteilchen Inhalt: Michael (CHRISTIAN ULMEN) und Bruno (MORITZ BLEIBTREU) sind zwei äußerst unterschiedliche Halbbrüder. Ihre Hippie-Mutter (NINA HOSS) ist seit ihrer Kindheit einzig an sexuellen Vergnügen interessiert. Während der introvertierte Molekularbiologe Michael lieber mit Genen als mit Frauen spielt, drücken sich Brunos “Kontak-te” zum weiblichen Geschlecht mehr im Kopf oder im Bordell aus. Doch beiden wird schließlich die Liebe ihres Lebens zuteil. Michael trifft seine ehemalige Schulfreundin Annabelle (FRANKA POTENTE) wieder und plant mit ihr eine Familie. Bruno lernt während seines Urlaubs in einem esoterischen Camp die sexuell äußerst agile Chris-tiane (MARTINA GEDECK) kennen und scheint endlich eine Frau gefunden zu ha-ben, mit der er seine Obsessionen ausleben kann. Doch bald werden beide Frauen schwer krank, das Paradies scheint ein Ende zu haben. Bruno und Michael stehen vor einer ultimativen Entscheidung: altgewohnte Einsamkeit oder neuartige Zwei-samkeit Filmbewertung: 7/10 Bei Elementarteilchen handelt es ich um einen genial inszenierten Film, der nur schwer zu beschreiben ist, da er aus Einzelschicksalen besteht, die allesamt sehr verworren sind. Für einen deutschen Film finde ich diese Produktion sehr außergewöhnlich, aber trotzdem gut. Am Anfang kann ich aber schon mal sagen, dass dieser Film nicht für einen Familiennachmittag taugt, da zwar nicht unbedingt Gewalt, aber doch einige Sexszenen gezeigt werden. Die einzelnen Schicksale der Hauptpersonen sind alle in sich traurig und teilweise auch erheiternd zugleich. Die Rollen werden von den Schauspieleren sehr überzeugend dargestellt, wobei vor allem Moritz Bleibtreu hervorsticht, indem er den Bruno als verabscheuenden und gleichzeitig sympathischen Menschen darstellt. Aber nicht nur er, kann überzeugen, auch die anderen bringen die dargestellten Personen realistisch rüber. Interessant ist es auch, dass beide Frauen der Hauptdarsteller ein gemeinsames Schicksal teilen, aber auch die Brüder sich sehr ähneln, obwohl dies nicht auf dem ersten Blick ersichtlich ist. Irgendwie hinterlässt dieser Film den Betrachter mit einem komischen Gefühl im Magen, bei dem man nicht so richtig weiß, ob man jetzt traurig oder glücklich sein soll. Das schaffen nur sehr wenige Filme, vor allem deutsche Filme sind meistens nur eins von beiden, traurig oder erheiternd. In diesem Film gelingt es aber nur deshallb, da am Ende ein kleines Happy End übrig bleibt. Empfehlenswert ist der Film für alle, die auch mal über den Tellerrand hinaus blicken und die etwas andere Filmwelt darin finden möchten. Trackback(0)
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ie Filme sind eine einzige Enttn..











