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Filmkritik: Der Tiger von New York PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Montag, 15. Januar 2007

Der Tiger von New York
Original Titel: Killer's Kiss - Produktionsjahr: 1955 - Regisseur: Stanley Kubrick

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Filmbewertung: 6/10

Der Film war Stanley Kubrick's dritter Film und wurde sogar noch vor "Die Rechnung ging nicht auf" und "Wege zum Ruhm" gedreht. Da der Film von 1955 ist und damit auch nicht unbedingt so actiongeladen ist, wie so mancher Film von heute, ist er nur für Leute zu empfehlen, die auch vor schwarz/weiß Filmen nicht zurückschrecken.

Vom Stil her erinnert mich der Film an die alten Hitchcock Filme, da er erstens ähnlich aufgebaut ist und die Kameraführung der von Hitchcock ähnelt. Die Story ist zwar ganz nett, aber nichts Großartiges und der Film dümpelt auch langsam vor sich hin, ohne dass etwas Spannendes passiert. Das mag einem aber eventuell auch nur so erscheinen, da wir das aus Filmen aus der Gegenwart nicht mehr gewöhnt sind. Teilweise wirkt der Film auch deswegen in die Länge gezogen, da unter anderem minutenlang nichts gesprochen wird.
Der Showdown hingegen wertet den Film dann wieder ein bisschen auf, da dieser ganz spannend inszeniert wurde. Vor allem die Idee mit der Modellpuppenfabrik find ich ziemlich gelungen.

Kurz gesagt, wer vor s/w Filmen nicht zurückschreckt und Kubrick liebt, wird auch an diesem Film nicht viel auszusetzen haben.

Weitere Infos zum Film:
In einer Szene sollte Irene Kane die 42nd Street überqueren, aber ein LKW-Fahrer blockierte mit seinem Fahrzeug die Straße. Der Fahrer ließ sich zwar überreden die Straße zu räumen, aber nur unter der Voraussetzung, dass Irene Kane mit Ihm später noch mit Ihm ausgeht. Sie gab Ihr Einverständnis dazu und die Szene konnte gedreht werden...ob Sie allerdings auch Ihr Versprechen eingehalten hat, ist nicht bekannt.

 • weitere Informationen über Der Tiger von New York
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 16. Juni 2007 )
 
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