Filmkritik: Blood Diamond PDF Drucken E-Mail
 

Blood Diamond
Originaltitel: Blood Diamond - Herstellungsjahr: 2006 - Regisseur: Edward Zwick

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Inhalt: Während des Bürgerkrieges im Sierra Leone der 90er Jahre treffen zwei Menschen aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: der Südafrikanische Söldner Danny Archer (Leonardo DiCaprio) und Solomon Vandy (Djimon Hounsou), ein Fischer aus dem Volk der Mende. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach einem seltenen rosafarbenen Diamanten, den Solomon gefunden und versteckt hatte, als er gezwungen wurde in den Diamantenminen zu arbeiten. Während Vandy seine Familie retten will, erhofft sich Archer von dem Fund eine zweite Chance im Leben. Hilfe bekommen die beiden von der amerikanischen Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly).

Filmbewertung: 7/10

Für solche Rollen ist Leonardo DiCaprio Schauspieler geworden. Endlich hat er seinem Titanic Image ein Ende gesetzt und beweißt unter anderem auch mit dieser Rolle, dass er auch einen aroganten, egoistischen Drecksack mit Einfühlungsvermögen spielen kann, der gern auch mal zur Knarre greift und dem Leben anderer ein Ende setzt.

Die Thematik im Film ist interessant und gut umgesetzt und zeigt die Umstände, mit denen arme Länder leben müssen, die Reich an Bodenschätze sind, egal ob Erdöl oder Diamanten.
Die Liebesgeschichte in diesem Film finde ich persönlich zwar ein bisschen unpassend, aber ganz ohne gehts halt anscheinend auch nicht.  Auch die Entwicklung des Söldners Archer (DiCaprio) finde ich recht interessant, da diese beweißt, das selbst herzlose Egoisten auch noch ein bisschen Liebe mit im Herzen tragen.

Besonders interessant finde ich allerdings die Entwicklung des kleinen jungen, der vom klugen und braven Schuljungen zum abgestumpften Menschenkiller wird, der vor nichts zurückschreckt. Auch das ist nicht nur eine Erfindung die nur in der Filmwelt existiert, sondern leider auch in der Wirklichkeit häufig anzutreffen. Es ist wirklich unglaublich, wenn man bedenkt, dass es Kindersoldaten tatsächlich gibt und diese Ihre Kindheit für die Machtkämpfe anderer aufopfern müssen.

Am meisten hat mich allerdings das Ende überrascht, da ich damit nicht wirklich gerechnet hatte. Für manche mag es zwar vorhersehbar sein, ich hingegen habe die Wendung nicht erwartet.

Weitere Infos zum Film:

• Als Danny Archer in Süd Afrika ankommt, läuft er an zwei Frauen vorbei, die dort am Flughafen stehen. Diese beiden Frauen sind seine Mutter und seine Großmutter
• Für die Rolle des Danny Archer war ursprünglich Russel Crowe angedacht


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