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Filmkritik: Alien vs. Predator 2 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Headroom   
Dienstag, 1. Januar 2008
Alien vs. Predator 2
Originaltitel: Aliens vs. Predator: Requiem - Erscheinungsjahr: 2007 - Regie: Strause Brothers

Alien vs. Predator 2, Alien vs. Predator Requiem, Filmkritik, DVD Verlieh, VOD











Darsteller: Steven Pasquale, Reiko Aylesworth, John Ortiz, Johnny Lewis, Ariel Gade, Kristen Hager, Sam Trammell, Robert Joy, David Paetkau, Tom Woodruff Jr., Ian Whyte, Chelah Horsdal

Inhalt: In der Nähe einer amerikanischen Kleinstadt, kommt es zu einem Absturz eines Predatorraumschiffes. Der Predator jedoch kommt nicht allein. Grauenerregende Aliens sind mit an Bord. Die Bewohner der Kleinstadt sind für die Aliens ausschließlich Mittel zur Fortpflanzung. So soll diese Kleinstadt dann zum Mittelpunkt des Kampfes Mensch gegen Außerirdische werden, indem der Mensch nur durch Zusammenhalt den Hauch einer Chance hat.

Endlich ist es soweit, der lang erwartete zweite Actionfilm aus dem Predator/Alienuniversum läuft im Kino. Lange habe ich mich auf das Actionspektakel gefreut, wobei diese Freude leider nicht lange anhielt. Beginnen wir mal ganz am Anfang...

Die Alienfilme sind für mich wirklich hervorragende Filme, die nicht leicht zu toppen sind. Vor allem die ersten drei Teile zählen für mich zu den besten Filmen überhaupt. Schon allein was die Spannung und die beklemmende Atmosphäre angeht, ist der erste Teil der Aliengeschichte wirklich nicht zu übertreffen. Aber auch die Predatorfilme waren damals schon klasse und sind es noch immer. Bergab ging es meiner Meinung nach erst als die beiden Spezien aufeinander getroffen sind...im ersten Teil Alien vs. Predator. Dieser Film war zwar als alleinstehender Actionfilm ganz in Ordnung, in das Filmuniversum der beiden Monsterkreaturen konnte er sich aber nur sehr schwer einreihen, da er nicht die Klasse der Vorgängerfilme erreichen konnte.

Trailer: Alien vs. Predator 2
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Mit dem neuen Alien vs. Predator dachte man eigentlich, dass sich das ändern würde, da endlich beide Spezien auf die menschliche Zivilisation treffen (die Pyramide aus dem ersten Teil zähle ich jetzt nicht zur Zivilisation) und der Trailer auch vielversprechend aussah. Die Idee klingt auch gut und auf sowas hat man auch schon lange gewartet, die Umsetzung lässt allerdings einige Wünsche offen. Kommen wir zu den guten Seiten des Filmes...

Positiv sind wieder die Kreaturen anzumerken, die wirklich klasse aussehen. Vor allem das Predatoralien, welches bereits im ersten Teil von AvP geschlüpft ist, sieht klasse aus und ist von der Mischung her eine gute Zusammensetzung der beiden Monster. Um weitere positive Aspekte zu finden, muss man dann aber schon genauer hingucken...
Was mir persönlich noch gut gefallen hat waren die Filmszenen, in denen man Anspielungen auf die alten Predator/Alienfilme entdecken konnte. In einer dieser Aufnahmen nähert sich z.B. ein Alien einer der weiblichen Darsteller auf die gleiche Weise, wie es sich im dritten Teil der Alienfilme an Ripley angenähert hat. Diese Szenen waren eigentlich sehr gut im Film mit eingestreut, konnten aber nicht alle überzeugen da ein paar davon einfach lieblos mit aufgenommen wurde, ohne das man hierfür eine Logik erkennen konnte.

Negative Punkte finden man hingegen im Film jede Menge. Allen voran hat gestört, dass die Kämpfe fast ausschließlich im Dunkeln stattfanden und man die Gegner teilweise nicht richtig erkennen konnte. Das führte soweit, dass teilweise nicht einmal zu erkennen war, ob hier ein Alien, oder das Predalien mit dem Predator kämpft. Hinzu kam dann noch die schnelle Schnitttechnik, welche die Kämpfe, meiner Meinung nach, noch vollständig versaute. Im ersten Teil gab es zumindest noch ein paar geniale Slowmotion Effekte, in denen man die Kreaturen im Kampf sehr gut erkennen konnte.
Die Schauspieler, welche den Film noch hätten retten könnten, spielen leider ziemlich lieblos und können auch nicht überzeugen.
Zu guter Letzt streuen die Regisseure dann auch noch einzelne Teeniefilmkomponenten mit ein, die in einem AvP Film nicht wirklich was verloren haben und diesen eher ins lächerliche ziehen. Man könnte es zwar auch als Anspielung auf die alten Slasherfilme deuten, aber selbst wenn es als solche gedacht war, ist es nicht wirklich gelungen.

Am Schluß bleibt dann ein eher lustloses Zusammentreffen der einzelnen Kreaturen, welches im Einheitsbrei der üblichen Actionfilme gnadenlos untergeht. Natürlich hat der Film einige Gore-Elemente zu bieten, aber Gewalt allein macht leider immer noch keinen guten, unterhaltsamen Film.

Filmbewertung: 5,5/10


weitere Informationen über AvP 2

 

 

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Kommentare (6)Add Comment
Zuvorgekommen
geschrieben von C4rter, Januar 01, 2008
Mist, da bist du mir zuvorgekommen. Gehe heute rein und wollte nen Review abliefern. ;-)
...
geschrieben von headroom, Januar 01, 2008
Deine Meinung interessiert uns natürlich trotzdem. Ich würd mich freuen, wenn Du Deinen Meinung als Kommentar hinzufügst. :)
Alles klar
geschrieben von C4rter, Januar 02, 2008
werde ich mich dann wohl morgen-übermorgen doch noch dransetzen. Viel besser als dir hat er mir aber auch nicht gefallen^^
C4rter's Filmkritik
geschrieben von C4rter, Januar 03, 2008
Filminhalt: Während ich dieses Review schreibe höre ich mir den Soundtrack zu „Predator 1“ ein. Kein gutes Zeichen, wenn ich mir beim Schreiben nicht den Soundtrack des Films über den ich schreibe anhöre. Aber, erstens habe ich den Soundtrack gerade nicht zur Hand und zweitens, waren die besten Stellen des Soundtracks aus „Aliens vs. Predator 2“ die Passagen die, in denen Alan Silvestris Score zum Predator Film übernommen wurde. Von daher sicher keine schlechte Wahl und obendrein gibt es einen ersten Einblick in die Qualitäten des zweiten „Alien vs. Predator“ Films. Kurz zur Story.

Am Ende des ersten Films wurde ein mit einem Alien infizierter Predator auf ein Predator Raumschiff gebracht. Dort schlüpfte schließlich unvermeidlich ein Predalien. Eine Mischung aus Alien und Predator. Teil 2 setzt nun kurz danach ein. Das Alien und viele Facehugger(Parasiten die Lebewesen als Alienbrutstätten umfunktionieren) machen aus dem Raumschiff schnell einen Alien Brutkasten und das ganze Schiff stürzt gen Erde. Dort geht es in einem Waldstück nahe einer amerikanischen Kleinstadt nieder und die Aliens erwischen auch prompt einen Vater und seinen Sohn bei der Jagd. Auf dem Predator Planeten wird einer der Predatoren unruhig nachdem er eine Botschaft über die Vorkommnisse an Bord des Raumschiffs bekam. Er macht sich direkt auf zur Erde um der drohenden Alien Übernahme Einhalt zu gebieten oder um seine Freunde zu Rächen oder um das gefährliche Predalien zu vernichten. Klar wurde das für mich nicht ganz. Es kommt also zum Kampf der Aliens gegen den einzelnen Predator. Die Menschen der Kleinstadt sind dabei nur Kanonenfutter das zwischen den Fronten steht bis es dann zum Finalen Kampf des Predalien gegen den Predator kommt…

Es ist bekannt, dass die 4 Teile der Alien Reihe und die 2 Teile der Predator Reihe eigentlich alles gute bis überragende Filme sind. Umso enttäuschter war man dann nach dem ersten „Alien vs. Predator“ Film 2004. Zu wenig Blut, eine recht irre Story und auch sonst keine wirkliche Klasse, das waren die Hauptkritikpunkte. Teil 2 warb im Vorfeld vor allem damit das er viel mehr Gewalt und Blut enthielt. Typisch für ein Sequel meistens. Aber, der Trailer wirkte auch recht packend und sah höher Budgetiert aus als der Film dann sein sollte.

Im Film selber erlebt man parallel die Geschehnisse von ein paar Teenagern die allesamt recht laienhaft agieren und vollkommen nebensächlich eine Story präsentieren die weder was in einem Alien noch in einem Predator Film zu suchen hat. Es geht unter anderem um 2 Teens Ricky(Johnny Lewis) und Jesse(Kristen Hager) die sich verlieben und miteinander nachts ins Schwimmbad gehen etc.pp. Aber Ricky hat Probleme mit Jesses Ex-Freund denn der haut ihm immer aufs Maul. So weit so gähn.

Gott sei dank kommen zwischendurch immer wieder Szenen vom Predator der gegen die Aliens kämpft sowie Szenen in denen die Aliens die Stadt achließlich überrennen. Dem Budget des Films sei dank sprengen die Aliens das Stromkraftwerk womit dafür gesorgt ist das der Rest des Films recht düster ist. Ein Regel in Hollywood lautet anscheinend: Dunkel=Geldsparen.
War dieses Manko z.B. in „Pitch Black“ noch Story-Tauglich ist es in „Aliens vs. Predator“ einfach nervig. Man sieht stellenweise recht wenig und die Kamera ist meist viel zu nah am Geschehen. Plötzlich sehnte ich mich nach dem, wie gesagt, auch nur durchschnittlichen ersten Teil. Denn dieser Bot wenigstens Zeitlupen-Kämpfe um den Hauptgrund wieso man den Film sieht in aller Pracht zu zeigen: Die Kämpfe der beiden Rassen Aliens und Predatoren.

Pluspunkt war die im Gegensatz zum ersten Teil merklich angestiegene Zahl an blutigen Szenen. Blut gehört nun einmal zu den Alien und den Predator Filmen dazu. Das macht diesen Film nicht viel besser aber, wenn man das so sagen darf, es unterhält ganz gut.

Schauspielerisch gibt es wenig Gutes zu berichten. So gut wie alle Beteiligten sind unbekannt und darüber hinaus nicht besonders gut. Wobei auch die Synchro nicht die beste war, vielleicht reißt der O-Ton da was raus. Bekannte Gesichter waren Reiko Aylesworth(bekannt aus der Serie „24“) als Soldatin sowie Robert Joy(The Hills have Eyes) als fieser Army Col. Stevens. Er nimmt Quasi den B-Movie-Platz von Lance Henriksen aus „Alien Vs. Predator 1“ ein. Der Rest des Cast ist nicht der Rede wert. Wirklich nicht.

Trotz der ganzen Belange auf der negativen Seite kann der Film komischerweise schon unterhalten. Dabei ist er sehr dumm, vollkommen belanglos und technisch nicht so ganz im grünen Bereich. Aber die beiden Classic-Creatures reißen es einfach wieder raus. Die Choreografie von Woodruff und Whyte war wieder sehr gut und der Endkampf war passabel. Kurzum, die Alien Begegnungen sind schlechter als im Erstling, aber immer noch überzeugend und spannend. Allerdings, die dummen Storys der menschlichen Akteure reißen das ganze recht weit runter und toppen sogar noch die Pyramiden-Trainings-Story aus Teil 1 an Blödheit. Allein einige Dialoge sind schon zu davonlaufen. Highlight:“Aber die Armee kann uns doch nicht einfach anlügen!?“. 2 bekiffte Jay und Silent Bob Doubles dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zum davonlaufen…

Am Ende bleibt der Film kein Must-See aber als Fan beider Reihen sollte man ihn schon gucken, allein wegen dem Ende wo ich dann beinahe Szenen Applaus im Kino geben habe. Das hatte schon Klasse. Stichwort „Miss Yutani“, für die die ihn gesehen habe.

Filmbewertung: 6/10
Leider habe ich nicht bis zum Finale durchgehalten
geschrieben von Fred, Januar 05, 2008
Bin nach 40 min gegangen. Zusammentreffen beider Spezeis geht so, Stories absolut gähn, Spannung (gibt es für mich nicht). Überhaupt kein Vergleich zu Alien 1-3 bzw. Predator 1. Klar ist die Technik besser, schön für den, dem das ausreicht. Mit jedenfalls nicht.
Fazit: ärgerlich
AvP2 Kritik
geschrieben von squareeye, Februar 08, 2008
@Headroom

Tolle Kritik! Stimme ich voll mit Dir überein. Ich gebe allerdings nur 5 von 10Punkten, weil der Film eben nur das absolute Mittelmaß ist.
Nach langen hin und her hatte ich mir die Quadrilogy der 4 Alienfilme geleistet und wenn man das gesehen hat und es mit diesem Teenie/Monsterfilm vergleicht...schade, schade! Bietet doch das Thema viel Raum für filmische Möglichkeiten. Wahrscheinlich haben sich die StrausBrothers nicht die 4Alien und die 2Predatorfilme angesehen um zu wissen, was sie dem eingefleischten(!) Publikum schuldig sind! Die Kreaturen an sich waren toll gemacht und das Umschwenken in den "Predatorblick" war wieder ein Genuss. Aber beim Finalkampf habe ich im wahrsten Sinn des Wortes nicht mehr durchgeblickt!
@C4rter
Beim Ausspruch "Aber die Armee kann uns doch nicht einfach anlügen!?“ habe ich spontan Beifall gespendet. Für mich war es eher ein eingestreuter Gag im Film. Davon gab es noch ein paar versteckte Sprüche.
Auf mich wirkte der Film eher schnell abgedreht als genau durchdacht.
So ging es mir auch bei den Species Filmen. Da war auch nur der Erste ein Genuss! Da gebe ich "Fred" recht. Nur mit Effekten und Technik kann man uns nicht überzeugen.

Macht's juut Nachbarn....rrrrrr


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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Januar 2008 )
 
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