Originaltitel: The Mummy: Tomb of the Dragon
Emperor
Regie: Rob Cohen
Darsteller: Brendan Fraser, Jet Li, Michelle Yeoh,
Maria Bello, Luke Ford, John Hannah
Kinostart: 07.08.2008, Universal Pictures
In „Die Mumie: Das Grabmal des
Drachkaisers“ verschlägt es Rick O'Connell dieses Mal nach China, wo er den von
den Toten auferstandenen Drachenkaiser Han und dessen auferweckte
Terrakotta-Armee bekämpfen muss.
2000 Jahre sind vergangen, seit der
unbarmherzige Drachenkaiser Han (Jet Le) und seine 5.000 ihm treu ergebenen
Krieger von der Zauberin Zi Juan (Michelle
Yeoh) verflucht wurden und seither als Mumien auf ihre
Wiederauferstehung warten. Es ist das Jahr 1947, Rick (Brendan Fraser) und
Evelyn O’Connell (Maria Bello) verleben gelangweilt ihren Ruhestand mit Fliegenfischen
und Liebesromane schreiben. Ihr Sohn und Abenteurer Alex O'Connell (Luke Ford), der
anstelle das College zu besuchen Ausgrabungen durchführt, findet das Grab des
Drachenkaisers. Seine Eltern und er werden Opfer der Verschwörung eines
chinesischer Generals. Dieser hofft durch den Kaiser die Ordnung und die
Herrschaft der Welt wieder herzustellen. Die O’Connells werden gezwungen, Han
zu erwecken. Han zieht als wandelnder Leichnam im Tonmantel los, seine
Terracotta-Krieger wiederzuerwecken und den Fluch der Zauberin zu durchbrechen.
Die O’Connells zusammen mit Evelyns Bruder Jonathan (John Hannah), der in
Shanghai den Nachtclub „Imhotep“ betreibt, hetzen hinterher, die Mumie zu
stoppen.
Für die zweite Fortsetzung führt nicht
wie bisher Stephen Sommers Regie, der neben den bisherigen 2 Teilen des Mumienfranchise auch
diePrequels „Scorpion King“ und auch
den lieblosen „Scorpion King II“ gemacht hat. Rob Cohen ("xXx - Triple X“,
„Dragonheart") übernahm den Regiestuhl und liefert mit dem dritten Teil ein
buntes Effektfeuerwerk ab. Stephen Sommers wirkte als Produzent mit und beteiligte
sich bei der Drehbucherstellung.
Soweit alles beim Alten geblieben ist -
Effekte und Action mit großartigen Bildern- macht der Film Spaß. Etwas schade
ist, dass Rob Cohen in seiner Liebe zu China etwas zu sehr in die Eastern –
„Wire-Fu“ Ecke gerutscht ist. Der Kampf und die Geschichte zwischen Han und Zi
Juan hätte für einen eigenen Film gereicht.
Die Rolle der Evelyn wird leider nicht mehr wie in den
beiden ersten Teilen von Rachel Weisz gespielt, die zugunsten der Betreuung ihres Babys auf
die Dreharbeiten in China und die Teilnahme an der Produktion verzichtete. Maria Bello bemüht sich zwar ihrer sehr actionlastigen Rolle
Schwung einzuhauchen. Leider fehlt die Chemie, die die Beziehung
von Weitz und Fraser und den Charme der Sommers-Filme ausgemacht hat.
Jet Le ist meist in Mumienform zu sehen. Die Mumie im Terracotta-Tonmantel
ist gut gelungen und kein bloßes Remake der Imhotep-Animation. Der Terracotta-Ton
der beim Sprechen und Bewegen der Mumie aufbricht und sich ständig wieder neu gebildet,
vermittelt glaubhaft den auf Han liegenden Fluch.
Leider hält der Film den Perfektions-Level
nicht immer durch. Bei den Himalaja-Szenen wirken die als solche erkennbaren
Kulissen (Felsen am Eingang von Shangri-La und Styropor-Schneebrocken.) eher billig. Da sind wir aus xXx andere Berg- und Lawinenszenen gewöhnt. Luke Ford als Alex O’Connell gibt mir nichts, er kommt für
mich zu amerikanisch daher. Die Rivalität mit seinem Vater und die
Liebesgeschichte wirken weitgehend aufgesetzt. Vielleicht hätte man Freddie
Boath, der die Rolle im 2. Teil gespielt hat, wieder verpflichten sollen.
Der Film hat dennoch viel Schönes. Brendon
Fraser beim Fliegenfischen ist großes Kino (mit einer Homage an ‚ein Goldfisch
an der Leine’ aka ‚Man’s Favorite Sport’. Roger Willoughby „10 Uhr, 11 Uhr, 9
Uhr“ wäre begeistert). Wie der Vater hat auch der Sohn einen gut gefüllten Waffenkoffer, was zwischen den beiden zu Fachsimpeleien führt.
Die Terracotta-Armee kommt gut, wenn auch etwas zu kurz. Die von Zi Juan zur
Hilfe gerufenen „guten Untoten“, die vom Drachenkaiser getöteten Feinde, sorgten
für einige Lacher beim Screening. Bei der Finalschlacht kam wieder die für Herr
der Ringe entwickelte Massive Software zum Einsatz.
In Amerika ist die Entscheidung zwischen
dem dritten Teil der Mumie und Dark Night ziemlich eindeutig ausgefallen. Es bleibt
spannend abzuwarten, wie die Mumie in Deutschland gegen Heath Ledgers
Vermächtnis abschneiden wird.
Habe mir den Film vorhin angesehen und ich muss sagen ich bin zutiefst enttäuscht. 1/10 Punkten. Und den einen Punkt hat er nur weil die Special Effects sehr gut waren. Aber die Story war ziemlich mies. Ein unüberschaubares auf einander treffen unsinniger Ereignisse. Von schlechten Witzen bis zu Fußball spielenden Yeties. Maria Bello (Evelyn) konnte Rachel Weiz einfach nicht ersetzen. Sie hat die Rolle der leicht Schusseligen Abenteurerin total vergeigt. Brandon Fraser (Rick) war auch schon mal besser drauf. Man hatte das Gefühl das die Schauspieler das nur des Geldes wegen machen. Für Jet Li Fans kann ich leider nur sagen, das sie nicht fiel auf ihre Kosten kommen. Er ist ca. 10 Minuten zusehen. Der rest ist Special Effekt. Auch der Kampf zuwischen Ihm und Michelle Yeoh ist nicht wirklich vielversprechend. Dafür das sie beide für ihren Kampfsport bekannt sind, sieht man nicht viel davon. Der Schauspieler Luke Ford (Alex) ist sehr Talent frei.Weiter Kommentare zu Ihm spare ich mir. Einer der wenigen Lichtblicke ist John Hannah (Jonathan). Er ist der einzige Charakter der den ersten zwei Filme treu geblieben ist.
Im großen und ganzen kann ich nur eins sagen zu dem Film... [insert curse here]
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. August 2008 )
1/10 Punkten.
Und den einen Punkt hat er nur weil die Special Effects sehr gut waren.
Aber die Story war ziemlich mies.
Ein unüberschaubares auf einander treffen unsinniger Ereignisse.
Von schlechten Witzen bis zu Fußball spielenden Yeties.
Maria Bello (Evelyn) konnte Rachel Weiz einfach nicht ersetzen. Sie hat die Rolle der leicht Schusseligen Abenteurerin total vergeigt.
Brandon Fraser (Rick) war auch schon mal besser drauf. Man hatte das Gefühl das die Schauspieler das nur des Geldes wegen machen.
Für Jet Li Fans kann ich leider nur sagen, das sie nicht fiel auf ihre Kosten kommen.
Er ist ca. 10 Minuten zusehen. Der rest ist Special Effekt.
Auch der Kampf zuwischen Ihm und Michelle Yeoh ist nicht wirklich vielversprechend.
Dafür das sie beide für ihren Kampfsport bekannt sind, sieht man nicht viel davon.
Der Schauspieler Luke Ford (Alex) ist sehr Talent frei.Weiter Kommentare zu Ihm spare ich mir.
Einer der wenigen Lichtblicke ist John Hannah (Jonathan).
Er ist der einzige Charakter der den ersten zwei Filme treu geblieben ist.
Im großen und ganzen kann ich nur eins sagen zu dem Film...
[insert curse here]