Cast: Tina Fey, Amy Poehler, Greg Kinnear, Dax Shepard, Romany Malco,
Maura Tierney, Holland Taylor, Sigourney Weaver und Steve Martin
Kinostart: 20.11.2008
Nach "Juno" und "Miss
Conception" kommt hier ein weiterer Titel Zum Themenkreis "Kinder kriegen um
jeden Preis" in die Kinos.
Die kürzlich vom Unternehmen
Round Earth Organic Market zur Vize-Präsidentin beförderte Kate Holbrook (Tiny
Fey) ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Single. Sie hat einen Job, den sie
liebt, einen Firmenchef und Guru (Steve Martin), dem die gesamte Firma Hörig
ist, ein wunderschönes Apartment in Philadelphia und finanzielle Sicherheit.
Aber nachdem sie ihr Privatleben immer zurückgestellt hat und sich nur auf ihre
Karriere konzentrierte - sehr zum Leidwesen ihrer Mutter Rose (Holland Taylor)
- entdeckt Kate mit 37 Jahren plötzlich eine tiefe Sehnsucht nach einem Baby.
Unverheiratet und ohne
Aussicht auf einen Ehemann entscheidet sich Kate, allein erziehende Mutter zu
werden. Sie wird Stammkundin der beten Samenbank des Landes. Aber die
Schwangerschaftstests, die Sie gleich in der Großpackung kauft bleiben negativ.
Ihre Pläne, ein eigenes Kind auf die Welt zu bringen, zerplatzen, nachdem ihr
ein Fruchtbarkeits-Spezialist mitteilt, dass ihre Chancen, schwanger zu werden,
bei eins zur einer Million stehen.
Eine Adoption würde 5 Jahre dauern und so
stattet Kate Chaffee Bicknell (Sigourney Weaver) und deren
Leihmutterschaftszentrale einen Besuch ab. Chaffee arrangiert daraufhin ein
Treffen mit einer potentiellen Leihmutter namens Angie Ostrowski (Amy Poehler).
Als Kate und der Mafioso und Türsteher Oscar (Romany Malco) auf Angies Ankunft
aus den Vororten Philadelphias warten, stoppt vor ihrem Haus ein verbeultes
Auto. Angie und ihr Lebensgefährte Carl (Dax Shepard) entsteigen der Blechkiste
und hören gerade mal solange auf zu streiten, bis sie Kate und ihr Zuhause
kennen gelernt haben. Beeindruckt von Kates Aura (Farbe des Sonnenutnergangs) und
Bankkonto, stimmt Angie zu, als Leihmutter einzuspringen.
Die Eizellen werden
eingepflanzt und kurz darauf erhält Kate die gute Nachricht von Angies
positiven Schwangerschaftstest. Kate beginnt sofort damit, sich auf das
kommende Ereignis genau vorzubereiten: Sie liest Bücher über Kinderbetreuung,
guckt sich auf DVD Filme über Entbindungen an und macht ihr Apartment
babysicher. Das alles geschieht, während sie an ihrem bisher größten Projekt arbeitet:
Sie muss ein geeignetes Baugrundstück finden, um dort die Vorzeigefiliale ihres
Unternehmens zu errichten.
Aber Kates
durchorganisierter Plan wird auf den Kopf gestellt, als plötzlich Angie vor
ihrer Tür steht, die sich von Ihrem Mann getrennt hat.
Die alles strukturierende
Kate sucht diese Gelegenheit zu nutzen, um die dynamische Angie in eine perfekt
werdende Mutter zu verwandeln. Keine Zigaretten, kein Fastfood, kein Koffein
sind Aspekte mit denen sich Angie nicht anfreunden mag. Beflügelt von der
Unbefangenheit, die mit Angie in ihr Heim eingekehrt ist, gibt Kate ihren Selbstschutz
schließlich auf und beginnt eine Romanze mit dem örtlichen Saftbarbesitzer Rob
(Greg Kinnear).
Verzwickt wird es Für Angie als diese mit zunehmendem Zeitablauf Schwierigkeiten bekommt, den Schein der nur
vorgetäuschten Schwangerschaft aufrechtzuerhalten.
Baby Mama ist eine überraschend
netter Film über das uralte Thema des Kinder-Kriegens. Die Schauspieler nehmen
einen mit. Steve Martin als Guru und Firmenchef ist groß und seine Belohnung
für gute Leistung (z.B. 5 Minuten tief in die Augen sehen). Der als Doorboy
Oscar besetzte Romany Malco hat einiger der sympathischsten Lacher des Films.
Ich habe den Film in der
englischen Originalversion gesehen. Wenn die Synchronisation einigermaßen
gemacht ist, ist der Film kurzweilige Unterhaltung für Romantiker